FLAMUR überreicht Petition an die kubanische Nationalversammlung
Mittwoch, 28. November 2007

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Die Frauenbewegung FLAMUR überreichte einen Antrag beim kubanischen Parlament zur Durchführung eines Referendums über die Anerkennung des Peso als einzige Währung auf Kuba. Die Initiative „Con la Misma Moneda“ (Mit der gleichen Münze) will von der kubanischen Regierung erreichen, dass die Bevölkerung der Insel in allen einheimischen Läden mit “Pesos” bezahlen darf. Ziel der Aktion ist für die Menschen größere Anreize zu schaffen, damit sie sich wirtschaftlich stärker engagieren. Die Idee dahinter: Das Land soll sich selbst versorgen. Kuba ist durch die staatliche Kontrolle aller wirtschaftlichen Aktivitäten in einer Situation der Abhängigekeit von der ausländischen Hilfe. Nahrungsmittel und andere lebenswichtige Produkte - die im Land erzeugt werden könnten - werden nur mangelhaft und in geringen Mengen erzeugt. Eine deutsche Unterstützung an die Initiative von FLAMUR wäre daher die billigste Entwicklungshilfeinvestition in Kuba.

 


Der unabhängige Journalist Carlos Serpa ist der Autor der folgenden Bildreihe über den Verlauf der Unterschriftenübergabe beim kubanischen Parlament:

 

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Bild 1  Mitglieder und Aktivisten von FLAMUR laufen zum Sitz des kubanischen Parlaments

 

mone002Bild 2 Nur eine Person dürfte die Petition mit den 10,000 Unterschriften einreichen. Der Rest der Abordnung musste draußen bleiben.

mone003Bild 3 Die Abordnung der unabhängigen Zivilgesellschaft zieht sich zurück. Die Unterschriften wurden abgegeben. Die Behörden haben jetzt – laut Verfassung – 60 Tage Frist um eine offizielle Antwort zu geben.

 

 

 

 

 

mone004Bild 4
Die Gruppe verlässt den Sitz des Parlaments im Stadtteil Havannas Miramar

mone005Bild 5 Danach trafen die Frauen von FLAMUR zusammen. Die Gruppe ist zufrieden. Es war schwer und die Hindernisse zahlreich, aber sie haben es geschafft. Einmal wurden ihnen ein Ordner mit 5,000 Unterschriften von der Polizei beschlagnahmt. Diesmal haben sie die Unterschriftenaktion ohne großes Aufsehen gemacht.

mone006Bild 6 An einer Ecke in Havanna trafen die Mitglieder von FLAMUR andere Menschenrechtsaktivisten. Ein großer Tag für Kuba. Die gesamte Opposition unterstützte die Initiative dieser mutigen Frauengruppe. Ohne das Mitwirken der Oppositionellen in den westlichen Provinzen wäre das Ziel der 10,000 Unterschriften nicht erreichbar gewesen.

 

 

mone007Bild 7 In anderen Provinzen haben regierungskritische Gruppen Aktionen organisiert, um die Frauen von FLAMUR zu unterstützen.

mone008Bild 8 Namhafte Oppositionelle bekundeten ihre Unterstützung der Aktion „Mit der Gleichen Münze“. Auf dem Foto mit einem weißen Hemd der Dissident ANTUNEZ. Hinter ihm mit einem orangefarbigen Hemd der unabhängigen Journalist GUILLERMO FARIÑAS. Die Stadt Weimar zeichnete FARIÑAS mit dem Menschenrechtspreis für seine Verdienste aus. 

ENDE