Politischer Gefangene Opfer von Schikanen
Mittwoch, 21. November 2007

Einer aus der Gruppe der im Frühjahr 2003 74 Inhaftierten beklagt sich wegen des im Gefängnis gegen ihn ausgeübten Drucks. Offensichtlich wollen ihm die Behörden den Aufenthalt im Gefängnis noch unerträglicher machen.

Autor: Aus Havanna der unabhängige Journalist, Carlos Serpa Maceira 

Die „Dame in Weiß“ Alejandrina García de la Riva wandte sich an die Öffentlichkeit wegen der schwierigen Lage ihres Ehemannes. Es handelt sich um den politischen Gefangenen Diosdado González Marrero, der im Gefängnis „Kilo 5 y Medio“ inhaftiert ist. Er wurde zu 20 Jahren Freiheitsentzug wegen einer angeblichen „Gefährdung der inneren Sicherheit“ des kubanischen Staates verurteilt.
Alejandrina García erklärte, die Gefängnisleitung versucht ihren Ehemann zu isolieren. Obwohl es sich bei González um einen politischen Gefangenen handelt, wird er mit gemeinen Verbrechern zusammengelegt.

Seine Mitinsassen erhalten Hafterleichterungen, wenn sie sich weigern mit dem Menschenrechtler zu sprechen.

Trotz der Schikanen behält Gonzalez seine hohe Moral – versicherte
 seine Frau -.

Bei seiner Verhaftung vor 4 Jahren leitete Diosdado González Marrero
 die Partei „Paz, Amor y Libertad“ (Frieden, Liebe und Freiheit) in der
 Provinz Matanzas.

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Foto:
Alejandrina García, Gattin des politischen Gefangenen Diosdado González
 Marrero, zusammen mit dem unabhängigen Journalisten Carlos Serpa.