Neues Treffen der „Damen in Weiß“
Dienstag, 20. November 2007

Mit unverminderter Kraft setzen die "DAMEN IN WEIß " ihren friedlichen Protest fort. Die Frauengruppe verlangt weiter eine Verbesserung der Menschenrechtslage auf Kuba. 

Ein Beitrag aus Kuba des unabhängigen Journalisten Carlos Serpa Maceira, Korespondent der Internetzeitung "Miscelaneas de Cuba"

Die „Damen in Weiß“ sowie zahlreiche Menschenrechtsaktivisten trafen zusammen, um die Lage auf der Insel zu erörtern. Das Treffen „Té Literario“ findet jeden Monat in der Wohnung der Dame Laura Pollán statt. Sie ist die Ehefrau des politischen Gefangenen Héctor Maseda Gutiérrez. Er wurde im April 2003 zu 20 Jahre Haft verurteilt.
Während des Treffens wurde eine Grußbotschaft der Exilgruppe „Fundación Nacional Cubano-Americana“ (FNCA) verlesen.

Den Tag zuvor gab es eine Protestaktion vor der Kirche „Santa Rita“ in Miramar.

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Die Damen in Weiß laufen durch die Hauptstraße des Diplomatenviertel Havannas mit Gladiolen in der Hand als Zeichen des Protestes gegen die willkürliche Inhaftierung ihrer Ehemänner.


 

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Die Sajarow - Preisträgerinnen vor der Kirche “Iglesia Católica de Santa Rita de Casía” an der 5. Avenida. Die Menschenrechtsaktivistinnen verlangten die Freilassung aller politischen Gefangenen.

 

 

 

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Auf dem Bild  - v.l.n.r. – die „Dame in Weiß“ Soledad Rivas Verdecia und die unabhängige Journalistin Tania Maceda. Soledad Rivas Verdecia ist die Gattin des Ehrenvorsitzenden der unabhängigen pädagogischen Akademie, Roberto de Miranda. Im April 2003 wurde er zu 20 Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Zurzeit befindet er sich in Hafturlaub wegen seiner schlechten gesundheitlichen Verfassung. Die Journalistin Maceda ist Mitglied der Gruppe „Aktivisten der Damen in Weiß“. Sie gehört auch zu einer unabhängigen Beobachtergruppe zur Registrierung der Menschenrechtsverletzungen auf Kuba (Consejo de Relatores de Derechos Humanos de Cuba). Die Mitglieder dieses Gremiums haben eine durch die Behörden festgelegte begrenzte Bewegungsfreiheit. Das Foto wurde kurz nach einer Hausdurchsuchung aufgenommen.

ENDE