| Maßnahmen gegen Andersdenkenden |
| Montag, 15. Oktober 2007 | |
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Represalien gegen freidenkenden Intellektuellen aus dem Osten Kubas
Quelle: Cubamatinal
Die unabhängige kubanische Journalistin des „Buró de Prensa Independiente Patria Libre", Ludys Rodríguez Díaz, verurteilte die Verfolgung, die die kubanischen Behörden gegen sie und ihre Familie veranlasst haben. Die Journalistin wohnt in der östlichen Stadt Manzanillo. In Kuba ist die Ausübung der vom Staat unabhängigen journalistischen Tätigkeit verboten. Auf der Insel ist nur eine staatlich kontrollierte und senzierte Presse gestattet. Die Tochter der unabhängigen Journalistin wurde bei der Bewerbung um ein Universitätsstudium abgelehnt, obwohl sie die Aufnahmeprüfung mit den besten Noten bestanden hatte. Die Begründung der Prüfungskommission: Die Universitäten stehen nur den Kindern der Regierungsanhänger offen. Der Verein „Kuba-Demokratische Zukunft“ hat sich wiederholt dafür eingesetzt, dass die deutschen Stiftungen Stipendien für die Kinder der kubanischen Oppositionellen und Menschenrechtler vergeben sollten. Auch der Ehemann der unabhängigen Journalistin wurde Opfer der staatlichen Repressalien. Er verlor sein Posten als Leiter eines staatlichen Unternehmens und wurde zu einem einfachen Bauhandwerker degradiert. Die Familie bekommt ständig drohende Anrufe. Unbekannte warnen sie mit noch drakonischeren Maßnahmen, wenn Ludys Rodríguez weiter auf die Missstände in ihrer Stadt und Kuba aufmerksam macht.
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