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Pressekonferenz des Vereins „Kuba-Demokratische Zukunft“
Der Verein „Kuba-Demokratische Zukunft“ gab eine Pressekonferenz in Berlin anlässlich des kubanischen Nationalfeiertages „Grito de Yara“ (Beginn des Aufstandes gegen die spanische Kolonialherrschaft). KDZ ist Mitunterzeichner einer Petition an die Staatschefs der Welt um die reformwilligen Kräfte auf der Insel noch entschiedener zu unterstützen. Die Sprecherin des Vereins, María del Carmen Ares Marrero, sagte dass der Brief in deutscher Sprache an den Bundespräsidenten, Horst Köhler, geschickt wurde.
Der Brief hat folgenden Wortlaut:
Sehr geehrter Herr Bundespräsident:
Seit fast fünf Jahrzenten leidet das kubanische Volk unter dem Joch einer korrupten skrupellosen Tyrannei. Die Menschen auf der Insel dürfen nicht über ihr eigenes Schicksal entscheiden. Es wird ihnen die Möglichkeit verwehrt, eine gerechte pluralistische Gesellschaft zu errichten.
Die modernen fortschrittlichen Gesellschaften werden durch den Konsens aller Bürger regiert. Ausdruck davon sind die freien Wahlen sind. Sie stellen den Willen des Volkes dar und sind Grundvoraussetzung für jede Demokratie.
Die kubanischen Machthaber verletzen permanent die Grundrechte ihrer Mitbürger. Die Menschen in Kuba genießen keine individuellen Freiheiten. Durch eine grenzenlose Repression werden die Kubaner daran gehindert, ihren Willen durch freie Wahlen umzusetzen.
Vor diesen Tatsachen ersuchen wir die internationale Unterstützung für eine Wende zum Besseren in Kuba.
Wir - die Unterzeichner – gehören verschiedener Gruppen, Vereine und Bewegungen, an. Wir appellieren an die demokratischen Regierungen, sich für
1) die Freilassung der politischen Gefangenen in Kuba,
2) die Legalisierung aller politischer Parteien sowie der unabhängigen Gewerkschaften und der Organisationen der Zivilgesellschaft Kubas,
3) die Wiederherstellung der Presse- sowie der Bewegungs- und Meinungsfreiheit und
4) die Wiederherstellung der Demokratie und die Durchführung freier Wahlen
einzusetzen.
Kuba durchlebt gegenwärtig einen historischen Augenblick. Die demokratischen Kräfte Kubas – die sich gegen die Fortsetzung des Regimes der Castro Brüder einsetzen -, sind auf die Anerkennung der demokratischen Regierungen angewiesen.
Die Wiederherstellung der Demokratie in Kuba hängt im großen Maße von der Unterstützung der demokratischen Regierungen der Welt. Die Alternative darf nicht die Legitimation des gegenwärtigen Regimes in Kuba. Die richtige Option ist die Verteidigung der Rechte und Prinzipien der Menschen auf der Insel.
Man darf nicht tatenlos ein Unrecht geschehen lassen!
Der Brief wurde von folgenden Organisationen unterzeichnet:
Coordinadora Nacional Cubana (USA):
-Municipios de Cuba en el Exilio
-Partido Independentista de Cuba
-Comite Cubano Pro-Derechos Humanos
-Fundacion Nacional Cubano Americana
-Primer Partido Nacionalista Democratico de Cuba
-Cuba Accion 13 de Marzo
-Instituto Panamericano para la Democracia
-Asociacion Patriotica "Jose Marti"
-Alianza Nacional Cristiana
-Unidad Triunfante
-Egresados de la Ensenanza Tecnica
-Asociacion de Musicos Cubanos Libres en el Exilio.
RED LIBERAL DE AMERICA LATINA (RELIAL)
Frente para la Libertad Total de Cuba (Puerto Rico)
Cuban Canadian Foundation (Kanada)
Grupo de Apoyo a Masones en Cuba-GAMEC (USA)
Asociacion Civica Cubano-Mexicana(Mexiko)
Asociacion Cubana de Santander(Spanien)
Asociacion Pro Democracia en Cuba(Spanien)
Kuba-Demokratische Zukunft (Deutschland)
Fundacion Hispano-Cubana (Spanien)
Junta Patriotica Cubana (USA)
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