| Wende in der amerikanischen Kuba-Politik? |
| Montag, 25. Juni 2007 | |
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Florida reagiert auf die derzeitige Wende in Kuba
Viehzüchter aus Florida spricht sich für die Normalisierung der Handelsbeziehungen zu Kuba aus. Unternehmer und Experten aus den USA auf der Suche nach Alternativen zum Embargo.
Der eifrige Kuba-Besucher wurde während eines Kuba- Forums interviewt. Das Treffen „Preparados para Cuba. Oportunidades de negocios y obstáculos: los asuntos legales“ fand statt, um die amerikanische Öffentlichkeit auf die Geschäftsmöglichkeiten mit Kuba aufmerksam zu machen.
Veranstalter des Treffens “Preparados para Cuba. Oportunidades de negocios y obstáculos: los asuntos legales” - war die katholische Universität St. Thomas. Unter den Teilnehmer befand sich ebenfalls der Kuba-Experte J.P. Wright, Eigentümer der gleichnamigen Consulting Firma “J.P. Wright & Co.” aus der Stadt Naples in Westflorida. Sein Unternehmen legte ein Konzept über die rechtlichen Herausforderungen an die zukünftigen Kuba-Investoren im Falle einer Lockerung des US-Embargos vor. Die Teilnehmer gingen von einer mittelfristigen Wende in den bilateralen Beziehungen zwischen Kuba und den USA aus.
Duzende von Anwälten und Experten diskutierten noch andere Themen, zum Beispiel: das kubanische Rechtssystem, Grundstücks- und Vermögensfragen in Kuba heute, Individualeigentum in Kuba, die Frage der Rückerstattungsansprüche, kubanischer Außenhandel sowie Möglichkeiten für Investitionen in der Elektroindustrie und im Tourismus.
Der Anwalt Alfredo Durán, teilte diese Ansichten Wrights hinsichtlich einer zukünftigen Lockerung des Embargos. Durán, ein ehemaliger Kämpfer der Schweinebucht, zweifelt an einer schnellen Aufhebung der Blockade. „Ich glaube in der jetzigen Legislaturperiode wird das Thema noch nicht auf der Tagesordnung stehen“ – erklärte der Anwalt kubanischer Abstammung der Presse.
Die demokratischen Abgeordneten Charles Rangel (Nueva York), William Delahunt (Massachusetts) und Max Baucus (Montana) stellten jeweils Vorschläge zu einer Lockerung des Embargos vor.
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