| Kundgebung der Opposition in Camagüey |
| Montag, 18. Juni 2007 | |
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Dissidenten aus mehreren Provinzen verlangen die Freilassung eines politischen Gefangenen
Autor: Boris Luis Santa Coloma
Am 15. Juni 2007 versammelte sich um 13:30 Uhr eine Gruppe Oppositioneller vor dem Sitz des Staatsanwalts der Provinz Camagüey. Sie verlangten die Freilassung des politischen Gefangenen, José Antonio Mola Porro. Die Frau des Gefangenen überreichte dem Staatsanwalt einen Revisionsantrag. Wie in anderen Fällen zuvor wurde auch Mola Porro Opfer rechtswidriger Willkürhandlungen seitens der kubanischen Regierung. Sein einziges Verbrechen bestand darin, eine kritische Meinung gegen das Regime geäußert zu haben. Im Jahre 2005 erhielt Mola Porro dafür eine zwei jährige Haftstrafe. Nach Auffassung seiner Richter stellte er eine Gefahr für die innere Sicherheit dar. Im Februar 2006 wurde er
Aufgrund dieser Faktenlage beschloss eine Gruppe von Mitgliedern der "Versammlung zur Förderung der Zivilgesellschaft" die Ehefrau Mola Porros zur Überreichung ihrer "Habeas Corpus" Petition zu begleiten, um dieser gerechten Forderung mehr Nachdruck zu verleihen. Die Gruppe Oppositioneller begleiteten die Frau des politischen Gefangenen zu Fuß bis zum Sitz des Staatsanwalts. ENDE
Fotos:
Martha Beatríz Roque, Vorsitzende der „Versammlung zur Förderung der Zivilgesellschaft“
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