| Trotz Repression geht die Unterschriftenaktion von FLAMUR weiter |
| Samstag, 23. Dezember 2006 | |
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„Mit der Gleichen Münze“ bekommt landesweite Zulauf. Oppositionelle bedankten sich für die Unterstützung des Berliner Vereins „Kuba-Demokratische Zukunft“ Berlin. Die Unterschriftenaktion von FLAMUR bekommt zunehmende Unterstützung von Menschenrechtsgruppen aus verschiedenen Regionen Kubas. Die unabhängige Presseagentur „Jóvenes sin Sensura“ berichtete über Ereignisse im Zusammenhang mit der Initiative von FLAMUR in den Provinzen Santiago de Cuba, Camagüey und Sancti Spiritus.
Die Menschenrechtsaktivistin, Maura Iset González, Vorsitzende von FLAMUR. Sie wurde mehrmals verhaftet. González wird permanent von den kubanischen Behörden eingeschüchtert.
Die Frauenbewegung FLAMUR sammelt Unterschriften zur Durchführung eines Referendums über die Anerkennung des Peso als einzige Währung auf Kuba. Die Initiative „Con la Misma Moneda “ (Mit der gleichen Münze) will von der kubanischen Regierung erreichen, dass die Bevölkerung der Insel in allen einheimischen Läden mit “Pesos” bezahlen darf. Verglichen mit den ausländischen Touristen - sind die Kubaner in ihrem eigenen Land “Menschen zweiter Klasse”. Da das Geld für ihre Arbeit keine Kaufkraft besitzt, haben die kubanischen Arbeitnehmer kein Interesse sich produktiver zu betätigen. Jede Unterstützung der Initiative „Mit der Gleichen Münze“ ist daher ein Beitrag zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung Kubas.
Die Basisgruppe von FLAMUR in der Provinz Santiago de Cuba – Osten Kubas – informierte, dass am vergangenen 10. Oktober zum Tag der Menschenrechte Unterschriften unter der Bevölkerung der Stadt San Luis gesammelt wurden. Die Organisatoren lobten die große Beteiligung der Bewohnern von San Luis. Viele männliche Menschenrechtler unterstützen auch die Initiative „Mit der Gleichen Münze“ der Frauenbewegung FLAMUR.
In Sancti Spiritus erklärte Leonor Pérez, Vertreterin von FLAMUR in der gleichnamigen Provinzhauptstadt, ihre Organisation werde die Aktion „Mit der Gleichen Münze“ fortsetzen solange bis die 10.000 Unterschriften vorliegen. Danach wird dem kubanischen Parlament eine Petition zur Durchführung eines Referendums eingereicht.
Pérez bedankte sich auch für die Unterstützung des Berliner Vereins „Kuba-Demokratische Zukunft “. Am vergangenen 05. 12. 06 haben Mitglieder des Vereins am Berliner Alexander Platz unter den Passanten Broschüren über die Initiative „Mit der Gleichen Münze“ verteilt. Über den in Miami ansässigen Sender Radio Martí erfuhr sie von der Aktion am Alex.
In der Stadt Guaimaro der Provinz Camagüey haben Mitglieder von FLAMUR in Begleitung ihrer Kinder Unterschriften gesammelt. Anschließend fand eine kleine Veranstaltung statt, an der Passagen der Menschenrechtserklärung vorgelesen wurden.
Quelle: Webseite "Payo Libre" und die unabhängige Presseagentur „Jóvenes sin Sensura“. Die kubanische Regierung erkennt diese Agentur nicht an. |