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Freitag, 30. Juli 2010
 

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(Mini-MP3-Player v2 ©Ute Jacobi)

  Beitrag von Peter Schumann im Deutschland Radio,

"Schwarzer Frühling in Havana

gesendet im März 2007

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Karikatur

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Politische Häftlinge in Kuba
Freie Gewerkschaften auf Kuba verboten – kubanische Arbeitnehmer ohne Schutz Drucken E-Mail
Sonntag, 19. November 2006

Druck auf die kubanische Regierung wächst

Die unabhängige Initiative „Grupo Internacional por la Responsabilidad Social Corporativa en Cuba “, GIRSC, verurteilte die Vorgehensweise der kubanischen Behörden gegenüber einheimischer Arbeitnehmer. Die GIRSC ist ein internationales Gremium, um die Weltöffentlichkeit auf die Situation in Kuba aufmerksam zu machen. Auf der Insel sind unabhängige Gewerkschaften verboten. Die Beschlüsse der Internationalen Organisation der Arbeit, ILO werden mit Füssen getreten.

luz_modrooLuz Modroño, spanische Vertreterin der GIRSC sprach mit Kuba-Magazin über die menschenunwürdigen Bedingungen denen die kubanischen Arbeitnehmer ausgesetzt sind. Die Belegschaften in den kubanischen Betrieben befinden sich in einer Situation die an Sklaverei erinnert.

Modroño erwähnte die Lage einer Gruppe kubanischer Arbeiter in einer Schiffwerft auf der karibischen Insel Curacao. Die kubanischen Arbeitnehmer müssen dort gegen ihren Willen für den kubanischen Staat arbeiten. Ihnen droht eine Gefängnisstrafe, falls sie sich weigern.

Drei Arbeiter dieser Gruppe konnten fliehen. Sie haben die „Curacao Drydock Company“ verklagt. Die Kubaner werfen der Firma aus Curacao vor (in Abmachung mit der kubanischen Regierung) sie wie Sklaven behandelt zu haben. Ca. 100 kubanische Arbeitnehmer sind auf der Werft in Curacao tätig. Ihr Lohn liegt bei 3.5 ¢ / h (ca. $16 US-Dollars/Monat).

Ihre Arbeitszeit liegt bei 16 h täglich und 112 h in der Woche.

Außerdem werden sie extrem gefährlichen Arbeitsbedingungen ausgesetzt. Die Kubaner müssen ohne jeglichen Arbeitschutz unter einer extremen Hitze und mangelnder Hygiene arbeiten – sagte das Mitglied der GIRSC, Luz Modroño -.

Gleich nach ihrer Ankunft in Curacao wurden den kubanischen Arbeitnehmern die Reisepässe entzogen. In ihrer Freizeit zwingt man sie Videos mit den Reden von Fidel Castro anzusehen. Einer der Aufseher ist ein Neffe des kubanischen Staatschefs.

Die „Grupo Internacional por la Responsabilidad Social Corporativa en Cuba” (GIRSC) hat wiederholt angeprangert, dass die kubanische Regierung die Beschlüsse der Internationalen Organisation der Arbeit, ILO verletze.

Luz Modroño betonte, die kubanischen Arbeiter haben keine Mittel, um sich gegen diese Situation zu wehren. In Kuba sind freie Gewerkschaften verboten. In der Illegalität entstanden unabhängige Gewerkschaften deren Wortführer ständig verfolgt und inhaftiert werden.

Die „Internationale Organisation der Arbeit“, ILO und der „Internationale Bund Freier Gewerkschaften“, ICFTU versuchten vergeblich Beobachterdelegationen nach Kuba zu entsenden. Die kubanische Regierung erteilte keine Einreisegenehmigungen.

“In Wien fand vor kurzem die Gründung des „Internationalen Gewerkschaftsbundes“ IGB statt. Die Delegierten äußerten ihre Solidarität mit dem unabhängigen Gewerkschaftsbund Kubas „Consejo Unitario de Trabajadores de Cuba “ unter der Leitung des Gewerkschaftler Pedro Pablo Alvarez Ramos“.

Die CTC –die regierungstreue und einzige zugelassene Gewerkschaft Kubas wurde zur Gründungsveranstaltung des IGB nicht eingeladen - erklärte abschließend Luz Modroño.

ENDE 

Das Interview wurde von Boris Luis Santa Coloma durchgeführt 

 
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 Das Writers-in-Prison-Committee wurde 1960 gegründet, als Reaktion auf die bedrohlich wachsende Zahl der Länder, die versuchen, Schriftsteller durch Repressionen mundtot zu machen. Auch verfolgter Verleger, Redakteure und Journalisten nimmt sich das Committee inzwischen an.

 

 

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Der Internationale Bund Freier Gewerkschaften wurde im Jahre 1949 gegründet. Mitglieder sind 241 Gewerkschaften aus 156 Ländern. Die ICFTU hat mehrmals auf die Lage in Kuba aufmerksam gemacht.  

 

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cuba_libre_digital Wer Spanisch kann und sich für Kuba und Lateinamerika interessiert, sollte dieses Portal besuchen. Der Chefredakteur, Jorge Fonseca, ist ein erfahrener kubanischer Journalist. Nachrichten über Kuba aus aller Welt, aber vorallem aus der Insel!.

 

 

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cubasindical-org Eine Übersicht über die Lage der unabhängigen Gewerkschaften in Kuba sowie die arbeitsrechtliche Situation der kubanischen Arbeiter. Sprache: Spanisch u. English 

 

CubaNuestraDigital  Die Webseite für versierte Leser, die nicht nur informiert werden wollen, sondern auch die Hintergründe über die Ereignisse in Kuba wissen wollen. Die Chefredaktion behauptet von sich, sie seien "die rebellischen Kinder der kubanischen Revolution". Sprachen: Spanisch, Englisch und Schwedisch.

 

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Boris Luis Santa Coloma
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