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FLAMUR-CUBA wurde im Jahr 2000 gegründet. Die Organisation strebt an, die Frauen auf dem Lande in ökonomischer, sozialer und kultureller Hinsicht zu fördern.
Der große Wert dabei ist die Weiterbildung der Bäuerinnen, um sie in den Arbeitsprozess zu integrieren. FLAMUR setzt sich für die ökologische Nutzung der natürlichen Ressourcen ein. Ein weiteres Programm ist der Kampf gegen Gewalt in der Ehe. Ein leider sehr häufiges Phänomen auf dem Lande in Kuba.
Eine Basisorganisation von FLAMUR in der Provinz Las Tunas, setzt sich auf dem Lande für ihre Rechte der Frauen ein. FLAMUR organisiert Werkstätten, um die Frauen in den Arbeitsprozess zu integrieren. Diese Projekte sind auf ausländische Hilfe angewiesen. Deutschland könnte diese Initiativen der kubanischen Zivilgesellschaft unterstützen.
Inspiriert von den Projekten "Varela" und "Todos Cubanos", hat FLAMUR eine eigene Initiative gestartet zur Anerkennung des kubanischen Pesos, als einziges Zahlungsmittel auf der Insel. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde ausgearbeitet. Zurzeit läuft eine Unterschriftenaktion. Wenn die vom Gesetzgeber festgelegte Zahl von 10.000 Unterschriften erreicht ist, wird das Projekt dem kubanischen Parlament vorgelegt.
Maritza Damas – leitendes Mitglied von FLAMUR – wurde zu
8 Jahre Freiheitsentzug verurteilt. Sie hatte versucht Frauenkooperativen in Pinar del Río zu gründen. Die Regierung fördert nur die staatlichen Eigentumsformen.
Das kubanische Regime zwingt die Kubaner auf der Insel Güter und Dienstleistungen in ausländischen Währungen zu erwerben. Das führt zu einer Teilung der Bevölkerung zwischen denen, die Zugang zu ausländischen Währungen haben (z.B. weil sie Verwandte im Ausland haben) und denen, die nur über ein Pesoseinkommen verfügen.
FLAMUR vertritt die Auffassung, dass es keine soziale Gerechtigkeit geben kann, ohne die materiellen Lebensverhältnisse der Menschen auf der Insel wesentlich zu verändern.
In Kuba werden die Menschen an Hand der Währung über die sie verfügen diskriminiert. Die Bevölkerung hat keinen Zugang zu den Hotels und anderen Einrichtungen, in denen nur mit ausländischer Währung bezahlt werden kann.
Die Initiative von FLAMUR ist ein Versuch die Würde der Kubaner zu retten und verdient unsere Unterstützung!
WIE KANNST DU HELFEN?
· Wenn Du Kuba besuchst, spreche mit den Kubanern in Deinem Umfeld über die Initiative und ermutige sie, die Petition zu unterschreiben!
· Schreibe an Menschenrechtsorganisationen und bitte um Unterstützung für die Initiative von “FLAMUR”.
· Wende Dich an die Bundesregierung und verlange eine offene Verurteilung der kubanischen Wirtschaftsapartheid.
· Schreibe an die Medien und spreche über diese Initiative. Der Druk der öffentlichen Meinung in Deutschland kann zum Erfolg der Initiative beitragen.
· Spreche mit Kommunalpolitikern in Deinem Umfeld. Gibt ihnen diesen Faltbrief und bitte sie um Unterstützung durch ihre jeweiligen Parteien.
· Schreibe an “FLAMUR” und ermuttige diese Frauen in ihrer risikovollen Arbeit. Wie in der DDR vor dem Fall der Mauer werden die Menschenrechtler in Kuba verfolgt und inhaftiert.
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