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Freitag, 30. Juli 2010
 

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(Mini-MP3-Player v2 ©Ute Jacobi)

  Beitrag von Peter Schumann im Deutschland Radio,

"Schwarzer Frühling in Havana

gesendet im März 2007

"Play Sound"

 

Karikatur

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Politische Häftlinge in Kuba
Ausgangslage in Kuba Drucken E-Mail
Mittwoch, 20. September 2006

Kuba befindet sich in einer tiefen politischen, wirtschaftlichen und moralischen Krise.

Mangelnde Zukunftsaussichten führen dazu, dass viele kubanische Jugendliche die Ausreise als die einzige Alternative sehen. Schuld an dieser Situation ist hauptsächlich die Politik der kubanischen Regierung.

lodka

 

 

 

Not macht erfinderisch. Ein alter amerikanischer Straßenkreuzer wurde umgewandelt in ein Motorboot. Die meisten Menschen haben nur eins im Kopf: Raus aus der Misere. Dabei ist Kuba ein landschaftlich sehr schönes Land. 

 

 

 

Der Staat unterdrückt seit Jahrzehnten jegliche Form privater Initiative. Einziger Entscheidungsträger auf der wirtschaftlichen Ebene ist der Staat und somit die Kommunistische Partei.

byki

 In den 60er Jahren leitete der damalige Industrieminister, Ernesto Guevara „Ché“  eine Kampagne zur Industrialisierung Kubas ein. Die Insel sollte dank „großer Sprünge nach Vorne“ Entwicklungsstufen überspringen.Später  wurden die Mittel aus der ehemaligen Sowjetunion und der „DDR“ in sinnlose Prestigeprojekte investiert. Heute ist der Traum aus. Kuba zählt zu den lateinamerikanischen Ländern mit den niedrigsten Prokopfeinkommen und ist auf die wirtschaftliche Hilfe Venezuelas angewiesen.

In Kuba gibt es offiziell eine einzige Gewerkschaft, die von der einzigen zugelassenen Partei kontrolliert wird. Trotzdem und gerade deshalb haben sich unabhängige Gewerkschaftsgruppen gebildet, die  in der Illegalität arbeiten und massiv durch staatliche Organe verfolgt werden.

Die Insel wird regiert von der letzten Diktatur der westlichen Hemisphäre. Die Kubaner dürfen sich nicht frei äußern, sie dürfen auch nur Organisationen gründen, die dem Regierungskreis genehm sind.

nomerdoma

 

Komitee  "Zur Verteidigung der Revolution" CDR.

Die Hauptaufgabe besteht darin, die Nachbarn zu bespitzeln. Auch mit deren Hilfe übt das Regime eine absolute Kontrolle über die Inselbewohner aus. Hauptzielgruppen:  Die friedliche Opposition und Andersdenkende.

 

 

Die meisten Kubaner dürfen kein Auto besitzen. Der freie Internetzugang ist verboten.
Mobiltelefone dürfen nur Regierungstreue besitzen. Nach offiziellen Angaben beträgt das durchschnittliche Monats- einkommen eines einzelnen Kubaners etwa 334 kubanische Pesos (Fidel Castro am 26. Juli. 2005). Das entspricht 15,00 € im Monat. Wenn wir die Armutsdefinition der UNO anwenden, dürfen wir sagen, dass in Kuba die Menschen unterhalb der Armutsgrenze leben, denn sie verdienen weniger als $ 1,00 Dollar/täglich.

kartochkaDie "Libreta"

die kubanische Variante des in Deutschland bekannten Markenzuteilungssystems– wurde in den 60er Jahren, kurz nach dem Sieg der Revolution eingeführt.  Dieser Bestseller von Castro wird jährlich herausgegeben und ist die permanente Lektüre der 11.5 Millionen Kubanern auf der Insel. Das Wort "Libreta" – was im Spanischen soviel wie Heft bedeutet – ist der Begriff für Mangelwirtschaft in Kuba. Der Staatsminister – Humberto Pérez – entwarf in den 80er Jahren einen Plan, um die Rationierung abzuschaffen. Castro feuerte seinen Minister. Ganze Generationen von Kubanern kennen nur die Mangelwirtschaft.  

 
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Die Kubanisch-Amerikanische Nationale Stiftung ist eine Organisation einer Gruppe Exilkubaner, die sich für die Demokratie und die Wende in Kuba einsezt. Unter den Vorsitz von Jorge Mas Santos steuerte die CANF einen neuen realistischen Kurs zur tatkräftigen Unterstützung des Reformprozeß in Kuba.

 

penclub

 Das Writers-in-Prison-Committee wurde 1960 gegründet, als Reaktion auf die bedrohlich wachsende Zahl der Länder, die versuchen, Schriftsteller durch Repressionen mundtot zu machen. Auch verfolgter Verleger, Redakteure und Journalisten nimmt sich das Committee inzwischen an.

 

 

icftu

Der Internationale Bund Freier Gewerkschaften wurde im Jahre 1949 gegründet. Mitglieder sind 241 Gewerkschaften aus 156 Ländern. Die ICFTU hat mehrmals auf die Lage in Kuba aufmerksam gemacht.  

 

payolibre_logo_50 Pablito oder "Payo" ist die beste Adresse im Internet um über die politischen Gefangenen in Kuba zu erfahren.

cuba_libre_digital Wer Spanisch kann und sich für Kuba und Lateinamerika interessiert, sollte dieses Portal besuchen. Der Chefredakteur, Jorge Fonseca, ist ein erfahrener kubanischer Journalist. Nachrichten über Kuba aus aller Welt, aber vorallem aus der Insel!.

 

 

flamurEin Frauenprojekt mit ökologischen und sozialen Hintergrund. FLAMUR Projekt "Con la Misma Moneda": In Kuba soll es nur ein einziges Zahlungsmittel geben. Gleiche Chancen=Gleiche Währung. Leider alles nur in Spanisch!

 

cubasindical-org Eine Übersicht über die Lage der unabhängigen Gewerkschaften in Kuba sowie die arbeitsrechtliche Situation der kubanischen Arbeiter. Sprache: Spanisch u. English 

 

CubaNuestraDigital  Die Webseite für versierte Leser, die nicht nur informiert werden wollen, sondern auch die Hintergründe über die Ereignisse in Kuba wissen wollen. Die Chefredaktion behauptet von sich, sie seien "die rebellischen Kinder der kubanischen Revolution". Sprachen: Spanisch, Englisch und Schwedisch.

 

martha_asamblealogo1

Die "Versammlung zur Förderung der Zivilgesellschaft" gehört zu den aktivsten Gruppen der kubanischen Opposition. Ihr Wortführer ist Martha Beatríz Roque

 

 

logo_cuba-archive Ein Kompendium der Verbrechen, die in Kuba begangen wurden. Die Projektleiterin, María Werlau, schreibt für den "Sun" und den "Miami Herald". In englischer Sprache. 

cuba-europa_en_futuro

Das Portal der gleichnamige Initiative der sozialistischen Gruppe im Europäischen Parlament zur Unterstützung  der linksgerichteten Kräfte sowohl innerhalb als auch außerhalb Kubas. Vordergrundig werden Informationen über Arco Progresista veröffentlicht. 

 

 

mt_ignore

 

Das Portal der Initiativen "Varela " und "Todos Cubanos " der "Movimiento Cristiano Liberación"

 

 

Damas Das Internetportal der "Damen in Weiß". Einer der wichtigsten Bewegungen der Zivilgesellschaft

 

 

 

 

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Boris Luis Santa Coloma
Redakteur 

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