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Freitag, 30. Juli 2010
 

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  Beitrag von Peter Schumann im Deutschland Radio,

"Schwarzer Frühling in Havana

gesendet im März 2007

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Karikatur

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Politische Häftlinge in Kuba
"Julis" setzen sich für Kuba ein Drucken E-Mail
Mittwoch, 11. Juli 2007

Jung Liberale aus Berlin veröfentlichen ih ihrem Magazin Beitrag über die Lage in Kuba

Das Mitgliedermagezin "Juliversum" der Jungen Liberale Berlins veröffentlichte in ihrer Mai Ausgabe einen Beitrag von María del Carmen Ares Marrero, Mitglied des Vereins "Kuba-Demokratische Zukunft" zur Lage auf der Insel.

julis

48 Jahre Revolution oder Diktatur? Kuba am schwierigsten Scheideweg seiner Geschichte
Von María del Carmen Ares Marrero (Kuba-Demokratische Zukunft)
 
Ein bleiches 48es Jubiläum der Kubanischen Revolution am unwiderruflich jähen Abgrund der Castros Ara, zeigt wie die längste Diktatur der Westlichen Hemisphäre die Kubaner an den schwierigsten Scheideweg ihrer Geschichte versetzt hat. Um Kubas Realität zu verstehen, wurden da die Beispiele - die dieses System als unverwechselbare Diktatorische Autokratie bezeichnet - ausreichen?

Dunst vergeht der Alltag der Kubaner, wahrend die offizielle Propaganda versucht eine andere Wahrheit zu verbreiten; nämlich: ,,alles ist ruhig und es geht weiter unter der Leitung unseres ,,Wahren Führers", der Kommunistischen Partei..." Aber was kocht hinter den Kulissen der Macht? Die Führungsspitze der Insel handelt schon langst, um die Machtpositionen nach Castros Abgang unberührbar beizubehalten, ohne etwas dem Zufall zu überlassen. Die Autokratie überlegt sich heute, mehr denn je, wie sie die Stutzpfeiler der Macht weiterhin aufrechterhalten können in einem Land, wo die Mehrheit der Bevölkerung um ein Stuck Brot oder ein Paar Schuhe hart kämpfen muss. Die letzten Tage des Diktators verbreiten eine fragwürdige unsichere Atmosphäre im Land.»Das große Staatsgeheimnis - der Gesundheitszustand des Maximo Liders - ist in Wirklichkeit nichts mehr als ein weiterer Beweis der bekannten respektlosen Handlungen der Regierenden gegenüber dem kubanischen Volk. Mit eigenmächtiger Stimme, Dispositionen und hemmungsloser Schachzüge beweisen die Regierenden, inwiefern die Revolution eine wahre Projektion der Interessen und des Willens der Kubaner ist. Zeigt diese gespannte Atmosphäre etwa eine ungebeichtete Angst der erschöpften abgehetzten und psychisch überlasteten Bevölkerung vor einer möglichen Rebellion? Kubas Situation ist so kompliziert, dass ein Artikel nicht alles erfassen kann. Den Statistiken nach, war das wunderschöne Inselparadies im Jahre 1959 eine der blühenden Nationen Iberoamerikas, obwohl das Land unter der Batista - Diktatur stark leiden musste. Heute reduziert sich das Erbe der Revolution auf einen ruinösen Zustand des _ances, der dank der schrulligen Launenhaftigkeit eines Mannes durch wirtschaftlichen Kollaps und Stagnation Kuba in ein Elend versinken ließ.

Dennoch dürfen wir nicht übersehen, dass die kubanische Tragödie nicht nur das Resultat eines Mannes ist, sonder das Ergebnis eines Systems, das eine Person fast ein halbes Jahrhundert bestimmte und regierte. Möge sein Ableben ein Segen für das kubanische Volk werden. Es wird jedoch nicht die komplette Lösung des Kuba-Problems sein. Während die Kubaner einen Schicksalsschlag mit dem inszenierten Manöver des Castro- Rücktritts, erleben, betrachtet die Welt die kubanische Tragödie nicht unbedingt als Priorität.Seit nunmehr 48 Jahren herrscht in Kuba der absolute Mangel an jeder Art von Freiheit. Die Opferwilligkeit des Volkes wird vom unverwechselbaren Stempel eines Castro-Spruches geprägt: „Heimatland oder Tod". So lautet die Parole. Wie der Volksmund in Cuba sagt: „...das Heimatland für Ihn (den Führer) der Tod für uns". Der einfache Kubaner hungert nicht nur am Körper, sondern auch an der Seele. Wer spricht schon von elementaren Rechten? Wie: Das Recht auf eigenen ansprechenden Wohnraum oder von der freien Entscheidung über das, was man essen möchte, oder welche Bücher man gern lesen möchte, oder den Zutritt zu den eigenen komfortablen touristischen Einrichtungen auf der sonniger Insel, oder das Recht auf unbeeinflusste Informationen oder den uneingeschränkten Internetzugang ?Im Castro- System ist alles nach seinem Belieben schon vorbestimmt. Der einfache Arbeiter bekommt seinen Lohn in kubanischer Währung (der nicht mal für eine Woche ausreichende Lebensmittel ermöglicht) und in speziellen Geschäften kauft der „Dollar-Inhaber" die benötigten Lebensmittel in Valuta. Jahrelang war der Besitz der Valuta für den normalen Kubaner verboten (dafür wurden viele strafbar gemacht) heute ist sie die stärkste Währung auf Kuba. Das brachte eine Lebensweise auf der Insel voller Korruption und Apathie hervor und verstärkte zwangsläufig Missmut, Entmutigung und die Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Der öffentliche Missmut der Bürger wurde durch polizeiliche Attacken und unzählige Inhaftierungen Andersdenker in all diesen Jahren unterdrückt.
Gleich umgehend nach dem Triumphzug der Revolution, entfernten die Regierenden - Zivillisten und Private Institutionen - die nicht sichtbar der Kommunistischen Partei hörig waren aus ihren Funktionen und ersetzten sie durch repressive Apparate, die für die Kontrolle jedes Einzelnen sorgen. Mit der Revolution zerbrach eine moralische Haltung in der Gesellschaft, die zur Destruktion von wahren bürgerlichen Werten führte. Es etablierte sich ein manipulierbares verfassungswidriges System, das keinerlei Raum für Menschenrechte lässt. Zusammenfassend kann man feststellen, dass sich ein neuer Lebensstil entwickelte, der dem Willen einer einzigen Stimme diente, nämlich der Stimme des Kommandanten, dessen raffinierte instrumentalisierte Propaganda heute noch das Schicksal der Menschen auf der Inseln bestimmt.
Die kubanischen kommunistischen Kräfte haben nur die Armut organisiert, indem sie die chaotische, unberechenbare, schrullige Wirtschaftsentwicklungspläne abhängig von der Launenhaftigkeit des Präsidenten ermöglicht und verwirklichen haben.
Das Wissen in der Bevölkerung um die Vernichtung eventueller politischer Konkurrenten Fidels ist heute kein Geheimnis mehr. Weiterhin ist bekannt, dass Fidel Castro der siebent reichste Staatschef der Welt ist. Fast fünf Dekaden lebten die Regierenden vom Unterstützungsgeld mit privilegierten „subsidios“ des verbündeten ex-sozialistischen Blocks. So überlebte das System bis zum Ende des Kalten Krieges. Noch während jener Zeit hatte Castro mehrere amerikanische Präsidenten gehänselt. Er mischte sich durch Kriege oder geheime Missionen in politische Angelegenheiten anderer Länder der Dritten Welt ein und brachte sogar Guerillas und Konflikte nach Afrika sowie Lateinamerika. Die so genannten „Castros Helden" wurden im Namen des „Proletarischen Internationalismus" in die Krisengebiete geschickt, in denen dann auch mehrere Tausende   von   ihnen   ums   Leben   kamen.
In Januar 1998 (nach 30 Jahre Zähmung und Unterdrückung der Kirche) wurde der Besuch des Papstes Juan Pablo II auf Kuba angekündigt. Damit gelang auch Castro wieder in die internationalen Schlagzeilen der Weltpresse; mit einer Inszenierung voller falscher Versprechungen und leerer Hoffnung für die Bevölkerung. Bereits beim Zerfall des Sozialistischen Blocks, gestaltete die Regierung Kubas ihr letztes Konzert mit einem ihrer Meisterschüler, nämlich dem „venezolanischen Nachfolger", der sich durch das Ölvermögen und die Finanzmittel seines Landes als verfügungsberechtigt fühlt.
Die Revolution war eine Maskerade und heute glaubt keiner mehr an sie. Mit Ausnahme einiger weniger Blinder, die sich starrsinnig weigern den Trug, die Gaunereien und die Korruption zu sehen und lieber weiter auf den Selbstbetrug reinfallen wollen. Sind nicht auch die Passivität Europas und die relative Gleichgültigkeit Amerikas an den Lebensbedingungen auf Kuba ein Grund für die unerträgliche Situation in dem sich das Land befindet und der ungehinderten Nachfolgeplanung der Kommunisten?
Am Ende der Castro- Diktatur - die ihre eigenen Ideale vernichtet, bleibt die Hoffnung, dass die Wahrheit über die Brudermorde Castros und seiner Anhänger in Iberoamerika und in der Welt ans Licht kommen, als Abschluss dieses Kapitels unserer Geschichte. Diese Spielchen der Mächtigen- die die Bevölkerung der „armen" Länder - in eine verletzte und unterentwickelte Lateinamerika- bluten lässt.
Die perfekt konstruierten Repressionssysteme Kubas, die so viele Ängste verbreiten, erzeugen auch eine Art von Paralyse in den kubanischen Menschen. Aber es hat bereits ein Wendeprozess begonnen. Die Ersatzverbände - unter der Führung von Raul Castro-des totalitären Apparates haben neue Schachzüge ersonnen, um zu verhindern, dass die Freiheit und die Tage der Demokratie auch in Kuba beginnen. Die absolute Informationsblockade durch die staatlichen   Behörden   soll  vermeiden,   dass Massendemonstrationen - wie beispielsweise in der ex- DDR, oder in Rumänien - die Kommunistische Herrschaft beenden? Nur einige Wenige auserwählte Vertraute - die regierungstreu eingestellt sind, verfügen über Internet aber unter strikter staatlicher Kontrolle.
Die „provisorische Leitung der Insel" - nicht bereit einen Dialog mit der Opposition zu führen noch Reibungen zu vermeiden - ist mitverantwortlich an der Tragödie Kubas. Die aktuelle Frage bleibt: Was passiert nach dem Tode Castros? Nur das Eine ist sicher: Ein Wideraufbau der Gesellschaft ist unvermeidlich.
In Anbetracht der bereits vorhandenen demokratischen Tendenzen ist zu erwarten, dass die Oppositionellen verschiedene Lösungswege verfolgen. Sie haben die historische Rolle, die Bevölkerung zu gewinnen und zu mobilisieren. Sie sind die Akteure und auch die Moderatoren in einer „Wiedervereinigung der Kubaner" in dessen Händen die Zukunft des Landes liegen wird.
Unsere Rolle als fördernde Kräfte des Demokratisierungsprozesses ist es, egal wo jeder von uns sich befindet, Mut zum Reformprozess zu vermitteln und Unterstützung zu geben. Der friedliche Wende Prozess hat bereits begonnen, ein mutiger Widerstand gegen eine  starrsinnige   und   skrupellose   Diktatur.
Von hier rufen wir die Demokratischen Kräfte der Welt auf! Insbesondere Europas; Osteuropa, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, wissen von welcher wesentlichen Notwendigkeit es ist, die Zivilgesellschaft auf Kuba zu kennen und in ihrem Bemühen um demokratische Reformen jede Form von   Unterstützung   zu   kommen   zu   lassen.
Unser Verein Kuba Demokratische Zukunft, mit Sitzung in Berlin, ist die Stimme der Friedlichen Opposition in Deutschland. Unser Internet-Portal Kuba Magazine- (www.kuba-magazine.de) immer Top aktualisiert- sorgt dafür dass die Informationen und die Wahre Realität Kubas für die deutsch sprachige Bevölkerung aus erster Hand bekannt gegeben wird. Wir bitten die Deutsche Regierung eine konsequente Politik -in Bezug auf Kuba- zu vertreten um dadurch andere Länder Europas zu beeinflussen. Wir unternehmen friedliche Aktionen die die Zivil Gesellschaft Kubas unterstützen.
Die Propaganda der kubanischen Regierung hat es verstanden geschickt einen Vorhang vor die wahren Verhältnisse auf Kuba zu ziehen während der Dialog mit Demokratische Länder von ihnen abgelehnt wird. Wir bemühen uns, das Interesse der Kubanischen Bevölkerung öffentlich zu mache.
Es wird langsam Zeit, die Weltöffentlichkeit auf diese Widersprüche und die Realität auf der Insel verstärkt aufmerksam zu machen. Die Welt musst vom Ausmaß des enormen Desasters, das der Castro - Totalitarismus hinterlässt erfahren, damit die Demokratischen Kräfte der Welt ihren notwendigen Beitrag zur Beendigung der Diktatur auf Kuba leisten können. Damit der Tag der Freiheit und Demokratie auch in Kuba anbricht.
ENDE

 
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 Das Writers-in-Prison-Committee wurde 1960 gegründet, als Reaktion auf die bedrohlich wachsende Zahl der Länder, die versuchen, Schriftsteller durch Repressionen mundtot zu machen. Auch verfolgter Verleger, Redakteure und Journalisten nimmt sich das Committee inzwischen an.

 

 

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Der Internationale Bund Freier Gewerkschaften wurde im Jahre 1949 gegründet. Mitglieder sind 241 Gewerkschaften aus 156 Ländern. Die ICFTU hat mehrmals auf die Lage in Kuba aufmerksam gemacht.  

 

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