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Freitag, 12. März 2010
 

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(Mini-MP3-Player v2 ©Ute Jacobi)

  Beitrag von Peter Schumann im Deutschland Radio,

"Schwarzer Frühling in Havana

gesendet im März 2007

"Play Sound"

 

Karikatur

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Politische Häftlinge in Kuba
Plan Martí für den Wiederaufbau Kubas Drucken E-Mail
Montag, 30. April 2007

Das "International Committee for Democracy in Cuba"(ICDC), die Konrad-Adenauer-Stiftung KAS) und das Swedish Liberal Center veranstalteten am 25. und 26. April 2007 in Berlin eine internationale Konferenz unter dem Titel "Democracy in Cuba: Seeking Common Inititatives." Die Konferenz bot Vertretern von Regierungen, Parlamenten und der Zivilgesellschaft aus Europa, Lateinamerika und den USA sowie der unabhängigen Bürgerrechtsbewegung aus Kuba die Möglichkeit, über die Zukunft der Insel zu diskutieren und Wege zu suchen, den demokratisierungsprozess zu begleiten und zu unterstützen.

Das Kuba Magazin wird in den nächsten Tagen einige Beiträge, die aus der Konferenz hervorgingen veröffentlichen. Wir möchten damit, zur besseren umfassenderen Information auch der Bürger beitragen, die nicht an der Konferenz teilnehmen konnten.

lacalle

 

Der ehemalige Präsident Uruguays, Luis Alberto Lacalle, stellte einen "Plan Martí" für den Wiederaufbau Kubas nach dem Beginn des Reformprozesses auf der Insel vor. Lacalle ist Mitglied des ICDC.

 

 

 

 

PLAN MARTI

Für den Wiederaufbau der Republik Kuba
Von Luis Alberto Lacalle
 
 

1)  EINFÜHRUNG


Sowie der Sturz der Diktatur erfolgt ist und Kuba wieder den demokratischen Weg einschlägt, wird eine große Anstrengung notwendig sein, um Kuba als freie und prosperierende Nation aufzubauen. Der „Plan Marti" beinhaltet die Zielsetzung, wirtschaftliche und menschliche Ressourcen für diese Aufgabe unterstützend zur Verfügung zu stellen. Die internationalen Bemühungen sowie die Anstrengungen der Kubaner in dierser Richtung sollen koordiniert werden. Teilnehmen werden Kubaner im Land und auch Kubaner aus dem Exil sein. Es werden große Anstrengungen im wirtschaftlichen Bereich, aber auch technische Unterstützung, Kenntnisse und Erfahrungen aus  dem Gewerkschaftswesen benötigt, um wieder den normalen Alltag für eine Nation herzustellen, die 50 Jahren lang weder Freiheit noch Rechtsstaatlichkeit gekannt hat. Es ist unerlässlich, daran zu erinnern und klar zu stellen, dass diese Aufgabe ausschließlich den Kubanern selbst zustehen muss. Sie selbst und ihre demokratische Regierung sollen die Protagonisten des Wandels werden. Jene - die daran mitarbeiten werden - Nationen, Institutionen oder Einzelpersonen -  dürfen nur nach Aufforderung durch die legitimen Repräsentanten des kubanischen Volkes handeln.

Im Plan Martí nimmt das kubanische Exil eine besondere Rolle ein.  In der Weltgeschichte gibt es dazu keine Parallele. Tausende Kubaner lebten ein halbes Jahrhundert lang getrennt von ihren Landleuten. Während dieser Zeit wurden neue Generationen im Ausland geboren. Sie wuchsen in der Liebe zu einem Land auf, dass sie liebten obwohl sie es nie kennengelernt haben. Andere blieben in ihrer Heimat und erlitten die Tyrannei der Castro Diktatur. Sie sind alle Kubaner und daher dürfen und sollten sie gemeinsam am Wiederaufbau der Nation mitwirken. Auch in diesem Sinne will der „Plan Marti" eine Mission erfüllen: Einen Beitrag zur Koordinierung der gemeinsamen Arbeit aller Kubaner. Der Plan will eine Annäherung der Kubaner im Inn- und im Ausland erzielen, die so lange voneinander getrennt gelebt haben.

 

2) ZUSAMMENFASSUNG DES PLANS

Dieser Plan schlägt Beiträge zweierlei Art vor:

a) Wirtschaftliche Beiträge: Finanzielle und technologische Unterstützung auch in Form von Handelshilfen und Subventionen

b) Beiträge im Bereich Human Resources: Diese umfassen die Ausbildung von Leitungskräften sowie auch das Angebot von Ausbildungsmöglichkeiten. Dies soll wie nachstehend erfolgen:

 

3) WIRTSCHAFTLICHE UNTERSTÜTZUNG

Die von der Tyrannei betriebene Zerstörung der wirtschaftlichen Grundlagen Kubas erfordert wirtschaftliche Ressourcen sowie juristische und kulturelle Maßnahmen, die dem Errichten einer modernen Gesellschaft dienen.  Dazu gehören u.a. Wiederaufbaufonds. Dabei soll es sich um Einrichtungen des  internationalen öffentlichen Rechtes von zeitlichbegrenzter Existenz. In diese Einrichtungen werden die Unterstützungsleistungen verschiedener Herkunft fließen, um später verteilt zu werden. Diese  Hilfen sollen immer  gemeinnütziger Art  sein und mit  dem  Ziel eingesetzt werden,  Kultur und Privatinitiative zu fördern, mit ihren Rechten und Pflichten. Fristen und Zinssätze der Kredite werden so großzügig wie möglich sein, jedoch mit der Pflicht zur Rückzahlung verbunden. Es ist angedacht, dass diese Rückzahlungen nach Eingang auch als Spenden an das Bildungs- oder Gesundheitsvorsorgesystem gegeben werden können. Ein Teil des Fondsvermögens wird an Bildungs- und Gesundheitsinstitutionen gegen Vorlage konkreter Vorhaben und Pläne gespendet. Der Fond wird von einem Direktorium internationaler Persönlichkeiten geleitet und von einem erfahrenen Finanzmanager verwaltet. Die Beiträge sind sowohl kostenlos wie gemeinnützig und stammen von Regierungen, öffentlichen oder privaten Einrichtungen oder Personen. Die Hilfen sind bestimmt für Zwecke, die die demokratische Regierung Kubas festlegt. Die Hilfe wird auf zwei Empfängergruppen aufgeteilt: Auf öffentliche Institutionen (Landes- und Kommunalebene sowie staatliche Körperschaften) sowie auf private Vereinigungen und Körperschaften.

 

4)    BEITRÄGE IM BEREICH HUMAN RESOURCEN

Fonds für Technische Hilfestellung

Beiträge an Wissen und Erfahrung sowohl aus dem öffentlichen wie aus dem privaten Sektor bilden einen Hauptaspekt der Aufgabe, die uns erwartet. Im öffentlichen Sektor soll Expertise in den Bereichen Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht, Parteien- und Gewerkschaftsorganisation  angeboten  werden.  Dies soll immer geschehen auf Nachfrage durch die kubanische Regierung. Im   privaten   Bereich   wird   eine   Liste   von   Personen   zur   Verfügung   gestellt, die unternehmerische Erfahrungen besitzen und die von Firmen oder Wirtschaftsorganisationen angefordert werden können. Alle Hilfestellungen in diesem Bereich erfolgen in Bezug auf die persönlichen Vergütungen kostenfrei. Die Dauer der Unterstützung wird höchstens für die Geltungsdauer des „Plans Marti" gewährt.


5)    FRISTEN

Der „Plan Marti" wird eine vorab festgelegte und nicht verlängerbare oder verschiebbare Laufzeit haben. Ziel ist es, eine Hilfe zu geben, einen Anstoß, der jedoch nicht die öffentliche oder private Initiative ersetzt. Nach Erfüllung seiner Aufgabe wird der Plan aufgelöst. Wenn er einen Beitrag für ein freies, wohlhabenderes und gerechteres Kuba geleistet hat, ist seine Mission vollständig erfüllt.

Berlin, April 2007

 
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Die Kubanisch-Amerikanische Nationale Stiftung ist eine Organisation einer Gruppe Exilkubaner, die sich für die Demokratie und die Wende in Kuba einsezt. Unter den Vorsitz von Jorge Mas Santos steuerte die CANF einen neuen realistischen Kurs zur tatkräftigen Unterstützung des Reformprozeß in Kuba.

 

penclub

 Das Writers-in-Prison-Committee wurde 1960 gegründet, als Reaktion auf die bedrohlich wachsende Zahl der Länder, die versuchen, Schriftsteller durch Repressionen mundtot zu machen. Auch verfolgter Verleger, Redakteure und Journalisten nimmt sich das Committee inzwischen an.

 

 

icftu

Der Internationale Bund Freier Gewerkschaften wurde im Jahre 1949 gegründet. Mitglieder sind 241 Gewerkschaften aus 156 Ländern. Die ICFTU hat mehrmals auf die Lage in Kuba aufmerksam gemacht.  

 

payolibre_logo_50 Pablito oder "Payo" ist die beste Adresse im Internet um über die politischen Gefangenen in Kuba zu erfahren.

cuba_libre_digital Wer Spanisch kann und sich für Kuba und Lateinamerika interessiert, sollte dieses Portal besuchen. Der Chefredakteur, Jorge Fonseca, ist ein erfahrener kubanischer Journalist. Nachrichten über Kuba aus aller Welt, aber vorallem aus der Insel!.

 

 

flamurEin Frauenprojekt mit ökologischen und sozialen Hintergrund. FLAMUR Projekt "Con la Misma Moneda": In Kuba soll es nur ein einziges Zahlungsmittel geben. Gleiche Chancen=Gleiche Währung. Leider alles nur in Spanisch!

 

cubasindical-org Eine Übersicht über die Lage der unabhängigen Gewerkschaften in Kuba sowie die arbeitsrechtliche Situation der kubanischen Arbeiter. Sprache: Spanisch u. English 

 

CubaNuestraDigital  Die Webseite für versierte Leser, die nicht nur informiert werden wollen, sondern auch die Hintergründe über die Ereignisse in Kuba wissen wollen. Die Chefredaktion behauptet von sich, sie seien "die rebellischen Kinder der kubanischen Revolution". Sprachen: Spanisch, Englisch und Schwedisch.

 

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Die "Versammlung zur Förderung der Zivilgesellschaft" gehört zu den aktivsten Gruppen der kubanischen Opposition. Ihr Wortführer ist Martha Beatríz Roque

 

 

logo_cuba-archive Ein Kompendium der Verbrechen, die in Kuba begangen wurden. Die Projektleiterin, María Werlau, schreibt für den "Sun" und den "Miami Herald". In englischer Sprache. 

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Das Portal der gleichnamige Initiative der sozialistischen Gruppe im Europäischen Parlament zur Unterstützung  der linksgerichteten Kräfte sowohl innerhalb als auch außerhalb Kubas. Vordergrundig werden Informationen über Arco Progresista veröffentlicht. 

 

 

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Das Portal der Initiativen "Varela " und "Todos Cubanos " der "Movimiento Cristiano Liberación"

 

 

Damas Das Internetportal der "Damen in Weiß". Einer der wichtigsten Bewegungen der Zivilgesellschaft

 

 

 

 

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Boris Luis Santa Coloma
Redakteur 

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