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Freitag, 30. Juli 2010
 

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(Mini-MP3-Player v2 ©Ute Jacobi)

  Beitrag von Peter Schumann im Deutschland Radio,

"Schwarzer Frühling in Havana

gesendet im März 2007

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Karikatur

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Politische Häftlinge in Kuba
Touristischen Apartheid Drucken E-Mail
Dienstag, 20. März 2007

Die Vorsitzende der Versammlung zur Förderung der Zivilgesellschaft, Martha Beatríz Roque beschreibt, wie die Propaganda des kubanischen Regimes die Weltöffentlichkeit von der Situation auf Kuba ablenkt. Roque ist die einzige Frau unter den 75 Oppositionellen, die vor 4 Jahren zu langen Haftstrafen verurteilt wurden. Zurzeit befindet sie sich aus gesundheitlichen Gründen in Hafturlaub.

 

asamblea-martha-hablandoDie verdeckte Seite einer Realität

Am 03. Februar 2006 wurden 16 Vertreter der kubanischen Regierung gezwungen, das Hotel “María Isabel Sheraton“ in Mexiko City zu verlassen.

Auch am 04. Januar 2007 weigerte sich das Hotel “Hilton-Scandic” einer Gruppe von Vertretern des kubanischen Staates Zimmer zu vermieten. Die kubanische Regierung prangerte öffentlich an, dass 13 ihrer Vertreter nicht in diesem Hotel in Oslo wohnen durften. Norwegische Gewerkschaften und antirassistische Organisationen verurteilten das Vorgehen der Hotelleitung in einem Brief an den Generalsekretär der UNO.

In beiden Fällen handelte es sich um amerikanische Hotelketten, deren Vorgehen auf das von der amerikanischen Regierung gegen Kuba verhängte Embargo zurückzuführen ist.

Diese Problematik hat jedoch noch eine andere Seite, die leider kaum jemand erwähnt. Nämlich die auf Kuba herrschende Tourismusapartheid gegenüber der eigenen Bevölkerung. Kein kubanischer Staatsbürger hat das Recht, in einer kubanischen Hoteleinrichtung zu wohnen. Die Einzigen die das dürfen sind die ausländischen Touristen. Die Menschen in Kuba verdienen sehr wenig (umgerechnet 9 € im Monat). Selbst wenn sie das nötige Geld hätten, ist ihnen dieses Recht verwährt Hoteleinrichtungen im eigenen Land zu nutzen.

Die Tragik dabei ist, dass diese Hotels zum Teil Eigentum von Unternehmen demokratischer Ländern sind. Somit sind diese Staaten auch mit beteiligt an der Politik der Tourismusapartheid der kubanischen Regierung gegen die eigene Bevölkerung.

Im § 43 der kubanischen Verfassung steht geschrieben, dass der Staat das Freizügigkeitsrecht aller Bürger zu jedem Teil des kubanischen Territoriums ohne Rassen, Geschlecht oder Glaubensunterschiede garantiert. Das schließt das Recht ein, in jedem Landesteil oder Hotel in Kuba wohnen zu dürfen.

Die kubanische Regierung missachtet die Gesetze, die sie selbst erlassen hat. Die norwegischen Menschenrechtsorganisationen – die vor dem Hotel „Hilton Scandic“ protestierten, wussten ganz sicherlich nicht, dass in Kuba die Bevölkerung die Rechte nicht in Anspruch nehmen kann, wofür diese Menschen sich einsetzen. Die Propaganda der kubanischen Regierung hat es verstanden geschickt einen Vorhang vor die wahren Verhältnisse auf Kuba zu ziehen. Es wird langsam Zeit, die Weltöffentlichkeit auf diese Widersprüche und die Realität auf der Insel verstärkt aufmerksam zu machen.

ENDE

 
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Die Kubanisch-Amerikanische Nationale Stiftung ist eine Organisation einer Gruppe Exilkubaner, die sich für die Demokratie und die Wende in Kuba einsezt. Unter den Vorsitz von Jorge Mas Santos steuerte die CANF einen neuen realistischen Kurs zur tatkräftigen Unterstützung des Reformprozeß in Kuba.

 

penclub

 Das Writers-in-Prison-Committee wurde 1960 gegründet, als Reaktion auf die bedrohlich wachsende Zahl der Länder, die versuchen, Schriftsteller durch Repressionen mundtot zu machen. Auch verfolgter Verleger, Redakteure und Journalisten nimmt sich das Committee inzwischen an.

 

 

icftu

Der Internationale Bund Freier Gewerkschaften wurde im Jahre 1949 gegründet. Mitglieder sind 241 Gewerkschaften aus 156 Ländern. Die ICFTU hat mehrmals auf die Lage in Kuba aufmerksam gemacht.  

 

payolibre_logo_50 Pablito oder "Payo" ist die beste Adresse im Internet um über die politischen Gefangenen in Kuba zu erfahren.

cuba_libre_digital Wer Spanisch kann und sich für Kuba und Lateinamerika interessiert, sollte dieses Portal besuchen. Der Chefredakteur, Jorge Fonseca, ist ein erfahrener kubanischer Journalist. Nachrichten über Kuba aus aller Welt, aber vorallem aus der Insel!.

 

 

flamurEin Frauenprojekt mit ökologischen und sozialen Hintergrund. FLAMUR Projekt "Con la Misma Moneda": In Kuba soll es nur ein einziges Zahlungsmittel geben. Gleiche Chancen=Gleiche Währung. Leider alles nur in Spanisch!

 

cubasindical-org Eine Übersicht über die Lage der unabhängigen Gewerkschaften in Kuba sowie die arbeitsrechtliche Situation der kubanischen Arbeiter. Sprache: Spanisch u. English 

 

CubaNuestraDigital  Die Webseite für versierte Leser, die nicht nur informiert werden wollen, sondern auch die Hintergründe über die Ereignisse in Kuba wissen wollen. Die Chefredaktion behauptet von sich, sie seien "die rebellischen Kinder der kubanischen Revolution". Sprachen: Spanisch, Englisch und Schwedisch.

 

martha_asamblealogo1

Die "Versammlung zur Förderung der Zivilgesellschaft" gehört zu den aktivsten Gruppen der kubanischen Opposition. Ihr Wortführer ist Martha Beatríz Roque

 

 

logo_cuba-archive Ein Kompendium der Verbrechen, die in Kuba begangen wurden. Die Projektleiterin, María Werlau, schreibt für den "Sun" und den "Miami Herald". In englischer Sprache. 

cuba-europa_en_futuro

Das Portal der gleichnamige Initiative der sozialistischen Gruppe im Europäischen Parlament zur Unterstützung  der linksgerichteten Kräfte sowohl innerhalb als auch außerhalb Kubas. Vordergrundig werden Informationen über Arco Progresista veröffentlicht. 

 

 

mt_ignore

 

Das Portal der Initiativen "Varela " und "Todos Cubanos " der "Movimiento Cristiano Liberación"

 

 

Damas Das Internetportal der "Damen in Weiß". Einer der wichtigsten Bewegungen der Zivilgesellschaft

 

 

 

 

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Boris Luis Santa Coloma
Redakteur 

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