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Freitag, 12. März 2010
 

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  Beitrag von Peter Schumann im Deutschland Radio,

"Schwarzer Frühling in Havana

gesendet im März 2007

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Karikatur

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Politische Häftlinge in Kuba
Razzia gegen Payás MCL Drucken E-Mail
Freitag, 16. März 2007

Hetzjagd auf kubanischen Sacharow Preisträger

Ernste Drohungen der kubanischen Regierung gegen Oswaldo Payá Sardiñas und die Bewegung „Movimiento Cristiano Liberación“.   

Autor: Boris Luis Santa Coloma


Mit einem bewegenden Appell wandte sich der Wortführer der Opposition, Oswaldo Payá Sardiñas an die Weltöffentlichkeit. Er und seine Mitstreiter werden zunehmend Opfer einer verstärkten Verfolgung durch die Behörden. Die „Movimiento Cristiano Liberación“, MCL (Christliche Bewegung zur Befreiung) ist Träger des „Varela- Projektes“ -  eine Initiative mit dem Ziel, die Durchführung eines Referendums auf Kuba zu erwirken.

In seiner Botschaft warnte die MCL: „Alles deutet darauf hin, dass wir unmittelbar vor einer neuen Verhaftungswelle stehen, ähnlich der vor vier Jahren im Frühjahr 2003“. Nach Auffassung der MCL werden seine Mitglieder jetzt häufiger Opfer von Schikanen offizieller Stellen.

Einer der Wortführer der MCL, Ernesto Martini, wurde verhaftet und acht Stunden ohne Unterbrechung verhört. Wie bei anderen ähnlichen Fällen, wurde Martini vor seiner Freilassung vor schwerwiegenderen Konsequenzen gewarnt, falls er seine pro-demokratischen Aktivitäten nicht sofort einstelle.

Andere Mitglieder der MCL wurden in den letzten Monaten Opfer ähnliche Druckmaßnahmen. Die „Movimiento Cristiano Liberación“ hat wiederholt auf die systematische Verfolgung ihrer Anhänger aufmerksam gemacht. Die offizielle Verfolgung umfasst nicht nur die Mitglieder der MCL, sondern auch ihre Familien und ihr gesamtes Umfeld.

pvarela

Im Rahmen des „Varela-Projektes“ legte im Mai 2002 die „Movimiento Cristiano Liberación“ einen Antrag beim kubanischen Parlament zur Durchführung eines Referendums über Reformen vor. Der Antrag wurde von 11.000  Kubanern unterschrieben. Bislang weigert sich die Regierung, die Legitimität des Antrages anzuerkennen.

Payá hat vor kurzem die provisorische Regierung unter Raúl Castro aufgefordert, alle politischen Gefangenen freizulassen. Nach Schätzungen der verbotenen „Kubanischen Menschenrechtskommission“  sitzen 280 Menschen aus meinungsrechtlichen  oder politischen Gründen im Gefängnis. Die Regierung versucht die Öffentlichkeit zu täuschen und diese Menschen als „Söldner der USA“ zu diskreditieren.


Photo: Oswaldo Payá und eine Gruppe seiner Mitstreiter bei der Übergabe des Referendumsantrages und der Unterschriften im kubanischen Parlament. An seine rechte Seite (mit einem weißen Karton) Antonio Ramón Díaz Sánchez. Im Frühjahr 2003 wurde er verhaftet und in einem Schauprozess zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt. 

ENDE

 
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fundacion


Die Kubanisch-Amerikanische Nationale Stiftung ist eine Organisation einer Gruppe Exilkubaner, die sich für die Demokratie und die Wende in Kuba einsezt. Unter den Vorsitz von Jorge Mas Santos steuerte die CANF einen neuen realistischen Kurs zur tatkräftigen Unterstützung des Reformprozeß in Kuba.

 

penclub

 Das Writers-in-Prison-Committee wurde 1960 gegründet, als Reaktion auf die bedrohlich wachsende Zahl der Länder, die versuchen, Schriftsteller durch Repressionen mundtot zu machen. Auch verfolgter Verleger, Redakteure und Journalisten nimmt sich das Committee inzwischen an.

 

 

icftu

Der Internationale Bund Freier Gewerkschaften wurde im Jahre 1949 gegründet. Mitglieder sind 241 Gewerkschaften aus 156 Ländern. Die ICFTU hat mehrmals auf die Lage in Kuba aufmerksam gemacht.  

 

payolibre_logo_50 Pablito oder "Payo" ist die beste Adresse im Internet um über die politischen Gefangenen in Kuba zu erfahren.

cuba_libre_digital Wer Spanisch kann und sich für Kuba und Lateinamerika interessiert, sollte dieses Portal besuchen. Der Chefredakteur, Jorge Fonseca, ist ein erfahrener kubanischer Journalist. Nachrichten über Kuba aus aller Welt, aber vorallem aus der Insel!.

 

 

flamurEin Frauenprojekt mit ökologischen und sozialen Hintergrund. FLAMUR Projekt "Con la Misma Moneda": In Kuba soll es nur ein einziges Zahlungsmittel geben. Gleiche Chancen=Gleiche Währung. Leider alles nur in Spanisch!

 

cubasindical-org Eine Übersicht über die Lage der unabhängigen Gewerkschaften in Kuba sowie die arbeitsrechtliche Situation der kubanischen Arbeiter. Sprache: Spanisch u. English 

 

CubaNuestraDigital  Die Webseite für versierte Leser, die nicht nur informiert werden wollen, sondern auch die Hintergründe über die Ereignisse in Kuba wissen wollen. Die Chefredaktion behauptet von sich, sie seien "die rebellischen Kinder der kubanischen Revolution". Sprachen: Spanisch, Englisch und Schwedisch.

 

martha_asamblealogo1

Die "Versammlung zur Förderung der Zivilgesellschaft" gehört zu den aktivsten Gruppen der kubanischen Opposition. Ihr Wortführer ist Martha Beatríz Roque

 

 

logo_cuba-archive Ein Kompendium der Verbrechen, die in Kuba begangen wurden. Die Projektleiterin, María Werlau, schreibt für den "Sun" und den "Miami Herald". In englischer Sprache. 

cuba-europa_en_futuro

Das Portal der gleichnamige Initiative der sozialistischen Gruppe im Europäischen Parlament zur Unterstützung  der linksgerichteten Kräfte sowohl innerhalb als auch außerhalb Kubas. Vordergrundig werden Informationen über Arco Progresista veröffentlicht. 

 

 

mt_ignore

 

Das Portal der Initiativen "Varela " und "Todos Cubanos " der "Movimiento Cristiano Liberación"

 

 

Damas Das Internetportal der "Damen in Weiß". Einer der wichtigsten Bewegungen der Zivilgesellschaft

 

 

 

 

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Boris Luis Santa Coloma
Redakteur 

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