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Dienstag, 16. März 2010
 

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(Mini-MP3-Player v2 ©Ute Jacobi)

  Beitrag von Peter Schumann im Deutschland Radio,

"Schwarzer Frühling in Havana

gesendet im März 2007

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Karikatur

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Politische Häftlinge in Kuba
Brief der "Damen in Weiß" an das Europäische Parlament Drucken E-Mail
Mittwoch, 21. Februar 2007

Herr Hans-Gert Poettering Vorsitzender Europäisches Parlament
                                                         

Havanna, den 19. 02. 2007

Sehr geerhter Herr Pöttering,

wir gratulieren Ihnen zu Ihrer Wahl zum Präsidenten des Europäischen Parlaments. Ihre  Antrittsrede war für  uns der Ansporn uns noch tatkräftiger für die bedingungslose Freilassung der 75 politischen Gefangenen des „Schwarzen Frühjahrs 2003“ einzusetzen.

Im Monat März 2007 jähren sich zum 4. Mal diese unrechtmäßigen Inhaftierungen. 59 politische Gefangene werden noch immer grausamen Haftbedingungen ausgesetzt. Sie sitzen zusammen mit hoch gefährlichen gemeinen Straftätern in den Zellen. Ihre Gesundheit verschlechtert sich von Tag zu Tag. 11 Verurteilte befinden sich im Hafturlaub. Man droht ständig sie wieder einzusperren. Einer der 75 politischen Gefangenen vom Frühjahr 2003, Miguel Valdés Tamayo, starb am 10 Januar 2007 in einem Krankenhaus in Havanna. Er hatte ein Visum zur Ausreise in die Niederlande und eines aus den USA. Trotzdem haben die kubanischen Behörden ihm keine Ausreisegenehmigung erteilt. Er starb, obwohl er in einer kubanischen Gesundheitseinrichtung behandelt wurde. Nun muss man sich fragen, wie ist die Verfassung der anderen  politischen Gefangenen, die ständig körperlichen und geistigen Misshandlungen ausgesetzt sind. Ihr Leben befindet sich permanent in Gefahr, da sie keine entsprechende ärztliche Betreuung erhalten.

marschieren

Kuba befindet sich seit dem 31 Juli 2006 an einem historischen Punkt. Diese Situation hätte die neue Regierung nutzen können, um entsprechende Schritte zur Einhaltung der Menschenrechte und zur Demokratisierung einzuleiten. Den Prozessauftakt hätte die sofortige bedingungslose Freilassung aller politischen Gefangenen bilden müssen. Doch die provisorische Regierung hat bislang keinen Schritt in diese Richtung unternommen.

Die Weltöffentlichkeit verlangt schon über längere Zeit von den kubanischen Behörden die Einhaltung der elementarsten Regeln der UNO für die Behandlung von Gefangenen. Wir verlangen weiterhin den freien Zugang zu den kubanischen Gefängnissen für das Internationale Rote Kreuz und anderen Menschenrechtsorganisationen. Die Haftentlassung aller politischen Gefangenen wäre eine Geste in die richtige Richtung.

Es ist sehr wichtig, dass die Weltöffentlichkeit erfährt, dass sich am 18, 19 und 20 März die willkürliche Inhaftierung der 75 Oppositionellen in Kuba zum vierten Mal jährt.

Wir bedanken uns für die Solidarität der Mitglieder des europäischen Parlaments und sind überzeugt davon, dass wir mit Euerer Unterstützung unser Ziel erreichen werden.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Erfüllung Ihrer verantwortungsvollen Aufgaben.

Die „Damen in Weiß

 
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fundacion


Die Kubanisch-Amerikanische Nationale Stiftung ist eine Organisation einer Gruppe Exilkubaner, die sich für die Demokratie und die Wende in Kuba einsezt. Unter den Vorsitz von Jorge Mas Santos steuerte die CANF einen neuen realistischen Kurs zur tatkräftigen Unterstützung des Reformprozeß in Kuba.

 

penclub

 Das Writers-in-Prison-Committee wurde 1960 gegründet, als Reaktion auf die bedrohlich wachsende Zahl der Länder, die versuchen, Schriftsteller durch Repressionen mundtot zu machen. Auch verfolgter Verleger, Redakteure und Journalisten nimmt sich das Committee inzwischen an.

 

 

icftu

Der Internationale Bund Freier Gewerkschaften wurde im Jahre 1949 gegründet. Mitglieder sind 241 Gewerkschaften aus 156 Ländern. Die ICFTU hat mehrmals auf die Lage in Kuba aufmerksam gemacht.  

 

payolibre_logo_50 Pablito oder "Payo" ist die beste Adresse im Internet um über die politischen Gefangenen in Kuba zu erfahren.

cuba_libre_digital Wer Spanisch kann und sich für Kuba und Lateinamerika interessiert, sollte dieses Portal besuchen. Der Chefredakteur, Jorge Fonseca, ist ein erfahrener kubanischer Journalist. Nachrichten über Kuba aus aller Welt, aber vorallem aus der Insel!.

 

 

flamurEin Frauenprojekt mit ökologischen und sozialen Hintergrund. FLAMUR Projekt "Con la Misma Moneda": In Kuba soll es nur ein einziges Zahlungsmittel geben. Gleiche Chancen=Gleiche Währung. Leider alles nur in Spanisch!

 

cubasindical-org Eine Übersicht über die Lage der unabhängigen Gewerkschaften in Kuba sowie die arbeitsrechtliche Situation der kubanischen Arbeiter. Sprache: Spanisch u. English 

 

CubaNuestraDigital  Die Webseite für versierte Leser, die nicht nur informiert werden wollen, sondern auch die Hintergründe über die Ereignisse in Kuba wissen wollen. Die Chefredaktion behauptet von sich, sie seien "die rebellischen Kinder der kubanischen Revolution". Sprachen: Spanisch, Englisch und Schwedisch.

 

martha_asamblealogo1

Die "Versammlung zur Förderung der Zivilgesellschaft" gehört zu den aktivsten Gruppen der kubanischen Opposition. Ihr Wortführer ist Martha Beatríz Roque

 

 

logo_cuba-archive Ein Kompendium der Verbrechen, die in Kuba begangen wurden. Die Projektleiterin, María Werlau, schreibt für den "Sun" und den "Miami Herald". In englischer Sprache. 

cuba-europa_en_futuro

Das Portal der gleichnamige Initiative der sozialistischen Gruppe im Europäischen Parlament zur Unterstützung  der linksgerichteten Kräfte sowohl innerhalb als auch außerhalb Kubas. Vordergrundig werden Informationen über Arco Progresista veröffentlicht. 

 

 

mt_ignore

 

Das Portal der Initiativen "Varela " und "Todos Cubanos " der "Movimiento Cristiano Liberación"

 

 

Damas Das Internetportal der "Damen in Weiß". Einer der wichtigsten Bewegungen der Zivilgesellschaft

 

 

 

 

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Boris Luis Santa Coloma
Redakteur 

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