Home arrow Home arrow Castros Gegner behaupten unter dem kubanischen Staatschef gab es Hinrichtungen
Donnerstag, 11. März 2010
 

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(Mini-MP3-Player v2 ©Ute Jacobi)

  Beitrag von Peter Schumann im Deutschland Radio,

"Schwarzer Frühling in Havana

gesendet im März 2007

"Play Sound"

 

Karikatur

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Politische Häftlinge in Kuba
Castros Gegner behaupten unter dem kubanischen Staatschef gab es Hinrichtungen Drucken E-Mail
Freitag, 2. Februar 2007

Ein Archiv über Mord und Folter auf Kuba während der letzten 50 Jahre könnte das Ansehen des kubanischen Machthabers schädigen, gerade jetzt wo es dem anscheint nach seine letzte Stunde näher rückt.

Auto: Boris Luis Santa Coloma



Die Verbrechen des kubanischen Regimes während der letzten 50. Jahre sind ein heikles Thema. Viele wollen es darüber nicht wissen, andere hätten es lieber vergessen. Zwei Exilkubaner aus den USA wollen die Weltöffentlichkeit auf diesem dunklen Kapitel der kubanischen Geschichte aufmerksam machen. Nach einer minuziösen jahrelangen Arbeit ist es ihnen gelungen, eine Zusammenstellung der verschwiegenen Verbrechen des kubanischen Regimes gegen das eigene Volk.

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Maria Werlau leitet das Projekt „Cuba Archive “. Sie recherchiert auch für die Politiksendung „La Noticia por Dentro“ (Fakten hinter der Nachricht), die wöchentlich in spanischer Sprache über Radio Martí nach Kuba gesendet wird.

 

Zusammen mit dem Ökonom, Armando Lago, haben sie dokumentiert mehr als 9.000 Fälle in Kuba nach 1959 in denen Menschen zum Tode kamen. Davon allein über 5.000 Menschen wurden erschossen,  die meisten davon gleich nach Sieg der Revolution oder unmittelbar in den ersten Jahren danach. Weitere 2.000 Menschen starben im Gefängnis. Davon einige wurden hingerichtet und andere starben unter ungeklärten Umständen.

Während der Batista Diktatur (1952-1958) wurden rund 3.000 Menschen Opfer von Gewalt, hauptsächlich während der Auseinandersetzungen zwischen Anhänger der Tyrannei und Aufständischen.

Die Untersuchung ergab außerdem, dass mehr als 77.000 Menschen starben in den letzten 50 Jahren beim versuch die Straße von Florida zu überqueren.

Der Vater von Maria Werlau wurde selbst Opfer des totalitären Regimes. Nach der Niederlage in der Schweinebucht wurde er festgenommen. Augenzeugen berichten er wurde gleich nach seiner Verhaftung ohne Gerichtverhandlung erschossen.

In einem Interview für die US-Zeitung Sunday Star erzählte Werlau, die Idee ein Archiv zu führen um die Verbrechen des kubanischen Totalitarismus zu dokumentieren, stammt aus ihrer Zeit als Studentin in Chile. Damals hatten die Chilenen eine Datenbank über die Verbrechen der Pinochet Diktatur. Sie kam auf die Idee etwas Ähnliches zu machen mit den Verbrechen, die während der Castro Diktatur auf Kuba begangen wurden. 

In jeder öffentlicher Auftritt versucht der kubanische Staatschef zu leugnen, dass unter seiner Regierung Personen ermordet und gefoltert worden sind. In der Streife des Regieseurs Oliver Stone behauptete Castro nach 1959 ist niemand in den kubanischen Gefängnissen weder gefoltert noch ermordet.

„Ich bin sicher, er will damit unsere Untersuchungen entkräften“ – versicherte Frau Werlau der Sunday Star.

ENDE

 
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fundacion


Die Kubanisch-Amerikanische Nationale Stiftung ist eine Organisation einer Gruppe Exilkubaner, die sich für die Demokratie und die Wende in Kuba einsezt. Unter den Vorsitz von Jorge Mas Santos steuerte die CANF einen neuen realistischen Kurs zur tatkräftigen Unterstützung des Reformprozeß in Kuba.

 

penclub

 Das Writers-in-Prison-Committee wurde 1960 gegründet, als Reaktion auf die bedrohlich wachsende Zahl der Länder, die versuchen, Schriftsteller durch Repressionen mundtot zu machen. Auch verfolgter Verleger, Redakteure und Journalisten nimmt sich das Committee inzwischen an.

 

 

icftu

Der Internationale Bund Freier Gewerkschaften wurde im Jahre 1949 gegründet. Mitglieder sind 241 Gewerkschaften aus 156 Ländern. Die ICFTU hat mehrmals auf die Lage in Kuba aufmerksam gemacht.  

 

payolibre_logo_50 Pablito oder "Payo" ist die beste Adresse im Internet um über die politischen Gefangenen in Kuba zu erfahren.

cuba_libre_digital Wer Spanisch kann und sich für Kuba und Lateinamerika interessiert, sollte dieses Portal besuchen. Der Chefredakteur, Jorge Fonseca, ist ein erfahrener kubanischer Journalist. Nachrichten über Kuba aus aller Welt, aber vorallem aus der Insel!.

 

 

flamurEin Frauenprojekt mit ökologischen und sozialen Hintergrund. FLAMUR Projekt "Con la Misma Moneda": In Kuba soll es nur ein einziges Zahlungsmittel geben. Gleiche Chancen=Gleiche Währung. Leider alles nur in Spanisch!

 

cubasindical-org Eine Übersicht über die Lage der unabhängigen Gewerkschaften in Kuba sowie die arbeitsrechtliche Situation der kubanischen Arbeiter. Sprache: Spanisch u. English 

 

CubaNuestraDigital  Die Webseite für versierte Leser, die nicht nur informiert werden wollen, sondern auch die Hintergründe über die Ereignisse in Kuba wissen wollen. Die Chefredaktion behauptet von sich, sie seien "die rebellischen Kinder der kubanischen Revolution". Sprachen: Spanisch, Englisch und Schwedisch.

 

martha_asamblealogo1

Die "Versammlung zur Förderung der Zivilgesellschaft" gehört zu den aktivsten Gruppen der kubanischen Opposition. Ihr Wortführer ist Martha Beatríz Roque

 

 

logo_cuba-archive Ein Kompendium der Verbrechen, die in Kuba begangen wurden. Die Projektleiterin, María Werlau, schreibt für den "Sun" und den "Miami Herald". In englischer Sprache. 

cuba-europa_en_futuro

Das Portal der gleichnamige Initiative der sozialistischen Gruppe im Europäischen Parlament zur Unterstützung  der linksgerichteten Kräfte sowohl innerhalb als auch außerhalb Kubas. Vordergrundig werden Informationen über Arco Progresista veröffentlicht. 

 

 

mt_ignore

 

Das Portal der Initiativen "Varela " und "Todos Cubanos " der "Movimiento Cristiano Liberación"

 

 

Damas Das Internetportal der "Damen in Weiß". Einer der wichtigsten Bewegungen der Zivilgesellschaft

 

 

 

 

boris

Boris Luis Santa Coloma
Redakteur 

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