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Freitag, 12. März 2010
 

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(Mini-MP3-Player v2 ©Ute Jacobi)

  Beitrag von Peter Schumann im Deutschland Radio,

"Schwarzer Frühling in Havana

gesendet im März 2007

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Karikatur

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Politische Häftlinge in Kuba
Die Manipulation der Geschichte Drucken E-Mail
Donnerstag, 7. Dezember 2006

 

Photos für die Geschichte 

 

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Der Siegeszug der Rebellenarmee in Havanna. Rechts der Comandante Huber Matos. Dieses Photo wurde damals von der kubanischen Zeitschrift "Bohemia" veröffentlicht. 
 
 
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Dieses ist das offizielle Photo über den Einzug der Rebellearmee in Havanna. Der Comandante Huber Matos ist verschwundet. Das ist das Photo das in den Geschichtbücher erscheint. Die Touristen die das Revolutionsmuseum in Havanna besuchen, sehen nur dieses "gefilterte" Photo. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Hinter der Geschichte dieser Photos:  Matos war ursprünglich ein Lehrer aus Manzanillo im Osten Kubas. Als Gegner der Diktatur Fulgencio Batistas hatte er bereits 1957 beim Transport von Verstärkungstruppen für die Rebellenarmee mitgeholfen. Fidel Castro ernannte ihn zum Comandante der Rebellenarmee. Im August 1958 wurde Huber Matos zum Befehlshaber der 9. Kolonne "Antonio Guiteras" bestimmt, die nordöstlich von Santiago de Cuba operierte. Damit gehörte Matos zu den „Fünf Comandantes“ der kubanischen Revolution. Am 08. Januar 1959 zog er an der Seite von Fidel Castro in Havanna ein. Wie in stalinistischer Manier hat auch das kubanische Regime das Photo -Matos neben Fidel Castro beim Siegeszug am Malecon- verändert und Matos aus dem Bild gelöscht. Trotzdem genieß er heute noch ein großes Ansehen in der kubanischen Bevölkerung. Bereits 10 Monate nach dem siegreichen Einmarsch in Havanna wurde Matos von Fidel Castro in einen Schauprozess mundtod gemacht und für 20 Jahre ins Gefängnis geworfen. Das war der Anfang vom Ende des Traumes einer besseren Gesellschaft auf Kuba.

 

 

 

hubermatos

 

AUSZÜGE AUS EINEM APELL DES COMANDANTEN HUBER MATOS AUS SEINEM EXIL AN DIE ANGEHÖRIGEN DER ARMEE UND DER STAATSSICHERHEIT
 

          


 

1          Die Militärparade am 02. Dezembers sowie alle durchgeführten  Veranstal-tungen mit dem angeblichen Ziel ein rundes Jubiläum zu feiern, sind ein weiterer Versuch die Menschen einzuschüchtern. Die regierende Gruppe will das totalitäre System durch eine dynastische Nachfolge aufrechterhalten. Die Kubaner sind eine geteilte Nation. Die Petrodollars aus Venezuela werden die jetzige Führung noch für eine Zeit lang  vor ihrem kläglichen Ende retten. 

2          Fidel schreitet seinem körperlichen und politischen Ende entgegen. Während sein Bruder Raúl die Ängste und den Hass unter der Bevölkerung schürt. Demagogie und Terror sind die beiden wichtigsten Waffen des kubanischen Totalitarismus.

3          Der Traum einer siegreichen kubanischen Revolution ist lange vorbei. Das Regime wird zunehmend Opfer seiner eigenen Widersprüche und hat noch eine offene Rechnung mit der Geschichte zu begleichen, wegen der Ermordung vieler seiner Helden, darunter Camilo Cienfuegos und Arnaldo Ochoa. In beiden Fällen ist eine Beteiligung des jetzigen Machthabers, Raúl Castro erwiesen. 

4          Das Ziel der kubanischen Revolution war nie eine Erbdiktatur zu errichten, sondern die Wiederherstellung der Demokratie, nach dem Militärputsch von Fulgencio Batista am 10. März 1952. Dieses Ziel wurde in einem historischen Papier in der Sierra Maestra im Sommer 1957 vereinbart und niedergeschrieben. Man wollte lediglich die Gesellschaft und die Wirtschaft im humanistischen Sinne reformieren. Jedoch war keinesfalls die Abschaffung des Rechtsstaates damit gemeint. Gleich nach dem Sieg der Revolution kündeten die fünf Hauptkommandanten der Rebellenarmee ein Sozial- und Wirtschafts-reformprogramm an, das in einem demokratischen Umfeld unter der Losung „Freiheit mit Brot, aber Brot ohne Terror“ realisiert werden sollte.

5          Gleich nach dem Sieg rissen Fidel, Raúl und Ché die Macht an sich, während der Comandante Camilo Cienfuegos und ich auf einem demokratischen Kurs beharrten. Am 21. Oktober 1959 – 10 Monate nach dem Sieg der Revolution – habe ich öffentlich die kommunistische Verschwörung verurteilt. Aus diesem Grund wurde ich verhaftet und verleumdet. Eine Woche nach meiner Inhaftierung verschwand der Comandante Camilo Cienfuegos. Die Treue zu den eigentlichen demokratischen Zielen der Revolution bezahlte er

6          mit seinem Leben und ich mit 20 Jahren Gefängnis. Mit der Beseitigung von Camilo und mit meiner Verhaftung war der Weg frei für Fidel und Raúl. Ihnen stand eine Gruppe skrupelloser Anhänger zur Seite, darunter das Mitglied der jetzigen Regierung, Ramiro Valdés. Das war der Beginn einer Verfolgungswelle aller demokratischen Kräfte. Jeder Widerstand gegenüber der in der Entstehung begriffenen Castro -Diktatur hatte Gefängnis oder den Tod zur Folge. Mehrere Tausend Kubaner wurden ins Gefängnis geworfen. Das Regime provozierte den Abbruch der Beziehungen mit den Vereinigten Staaten - unser damals wichtigster Handelspartner. Unter diesem Vorwand verwandelte das Regime Kuba schrittweise in einem Satellitenstaat der Sowjetunion. Mehr als zwei Millionen Kubaner mußten ihr Land verlassen.

7          Der Verrat der Castro – Brüder an den Zielen der Revolution und somit an Kuba, war eine Gegenleistung für die sowjetische Militär- und Wirtschaftshilfe. Unser Land wurde ein Werkzeug des sowjetischen Expansionismus in der Auseinandersetzung mit dem Westen. Tausende Kubaner starben in sinnlosen Auseinandersetzungen in fremden Ländern. Die angeblichen „Errungenschaften“ des kubanischen Sozialismus wurden nicht von den Leistungen der unproduktiven kubanischen Wirtschaft getragen, sondern durch die vielschichtigen „Hilfeleistungen“ aus der ehemaligen Sowjetunion. Die kubanische Wirtschaft stand in einem totalen Abhängigkeitsverhältnis von der Sowjetunion. Das gleiche Abhängigkeitsverhältnis zeigt sich heute vom  chavinistischen Venezuela. Die Schuld des wirtschaftlichen Fiaskos auf Kuba wurde stets der Wirtschaftsblockade der USA zugeschoben.

8          Die Zukunft Kubas liegt in der Demokratie , in der Markwirtschaft, in der internationalen Zusammenarbeit und in den politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu den USA als Nachbarland.

9          Eine Wende ist erforderlicher denn je. Ein wichtiger Faktor in dieser Wende stellen die Militärs da.

10      Den Angehörigen der Armee steht eine besondere Rolle im kubanischen Wendeprozess zu. Der Übergang zur Demokratie sollte von einer Gruppe getragen werden. denen sowohl Zivilisten als auch Militärs angehören müssen. Der erste gemeinsame Schritt sollte die Freilassung der politischen Gefangenen sein. Die Interessen aller Gruppen müssen im Wendeprozess Berücksichtigung finden. Das ist Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Wandel zur Demokratie. 

 

 

 

 

Der Aufbau soll dem Wohle aller Kubaner dienen!

 

Dezember 5, 2006.
 
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Die Kubanisch-Amerikanische Nationale Stiftung ist eine Organisation einer Gruppe Exilkubaner, die sich für die Demokratie und die Wende in Kuba einsezt. Unter den Vorsitz von Jorge Mas Santos steuerte die CANF einen neuen realistischen Kurs zur tatkräftigen Unterstützung des Reformprozeß in Kuba.

 

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 Das Writers-in-Prison-Committee wurde 1960 gegründet, als Reaktion auf die bedrohlich wachsende Zahl der Länder, die versuchen, Schriftsteller durch Repressionen mundtot zu machen. Auch verfolgter Verleger, Redakteure und Journalisten nimmt sich das Committee inzwischen an.

 

 

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Der Internationale Bund Freier Gewerkschaften wurde im Jahre 1949 gegründet. Mitglieder sind 241 Gewerkschaften aus 156 Ländern. Die ICFTU hat mehrmals auf die Lage in Kuba aufmerksam gemacht.  

 

payolibre_logo_50 Pablito oder "Payo" ist die beste Adresse im Internet um über die politischen Gefangenen in Kuba zu erfahren.

cuba_libre_digital Wer Spanisch kann und sich für Kuba und Lateinamerika interessiert, sollte dieses Portal besuchen. Der Chefredakteur, Jorge Fonseca, ist ein erfahrener kubanischer Journalist. Nachrichten über Kuba aus aller Welt, aber vorallem aus der Insel!.

 

 

flamurEin Frauenprojekt mit ökologischen und sozialen Hintergrund. FLAMUR Projekt "Con la Misma Moneda": In Kuba soll es nur ein einziges Zahlungsmittel geben. Gleiche Chancen=Gleiche Währung. Leider alles nur in Spanisch!

 

cubasindical-org Eine Übersicht über die Lage der unabhängigen Gewerkschaften in Kuba sowie die arbeitsrechtliche Situation der kubanischen Arbeiter. Sprache: Spanisch u. English 

 

CubaNuestraDigital  Die Webseite für versierte Leser, die nicht nur informiert werden wollen, sondern auch die Hintergründe über die Ereignisse in Kuba wissen wollen. Die Chefredaktion behauptet von sich, sie seien "die rebellischen Kinder der kubanischen Revolution". Sprachen: Spanisch, Englisch und Schwedisch.

 

martha_asamblealogo1

Die "Versammlung zur Förderung der Zivilgesellschaft" gehört zu den aktivsten Gruppen der kubanischen Opposition. Ihr Wortführer ist Martha Beatríz Roque

 

 

logo_cuba-archive Ein Kompendium der Verbrechen, die in Kuba begangen wurden. Die Projektleiterin, María Werlau, schreibt für den "Sun" und den "Miami Herald". In englischer Sprache. 

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Das Portal der gleichnamige Initiative der sozialistischen Gruppe im Europäischen Parlament zur Unterstützung  der linksgerichteten Kräfte sowohl innerhalb als auch außerhalb Kubas. Vordergrundig werden Informationen über Arco Progresista veröffentlicht. 

 

 

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Boris Luis Santa Coloma
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