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Freitag, 30. Juli 2010
 

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  Beitrag von Peter Schumann im Deutschland Radio,

"Schwarzer Frühling in Havana

gesendet im März 2007

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Karikatur

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Politische Häftlinge in Kuba
Wortführer der Opposition sprechen über die Militärparade Drucken E-Mail
Dienstag, 5. Dezember 2006
Die USA sollten der Dialogbereitschaft des Regimes mehr Beachtung schenken
 
Quelle: Noticuba Internacional 
 

Die Mehrheit der kubanischen Opposition versteht die Abwesenheit Fidel Castros von der Militärparade am 02.12.06 als das Ende seiner Ära.

Auf der anderen Seite ist die Opposition der Auffassung, dass unter Raúl Castro als Staatsoberhaupt keine großen Veränderungen zu erwarten sind. Trotzdem ist seine Botschaft an Washington in seiner Ansprache auf der Militärparade als eine positive Geste zu bewerten.

 

roca
 
Der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Kubas und Sprecher der Dachorganisation „Todos Unidos“, Vladimiro Roca Antúnez stellte fest, „Kuba ist Zeuge des Endes der Ära Castros und des Beginns einer neuen Zeit mit Raúl Castro an der Spitze. Einer Regierung unter einer sehr starken Beteiligung der Armee“.

 

 

Roca – glaubt nicht an eine Wende unter Raúl Castro und äußerte weiter-  „.abwarten, die Ereignisse werden zeigen ob ich recht habe oder nicht“.

 

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Die Vorsitzende der „Versammlung zur Förderung der Zivilgesellschaft “, Martha Beatríz Roque, stellte nur fest: „Wenn das Regime tatsächlich Interesse hätte, die Dinge wirklich zu verändern, hätte es dieses schon längst getan“. Roques Organisation veranstaltete vor kurzem einen landesweiten „Kongress Unabhängiger Bibliotheken “, über dessen Verlauf in Kuba-Magazin bereits berichtet wurde.

 
 
 
 
 
 
 

In seiner Rede am 02.12.2006 schlug Raúl Castro den USA indirekt vor, mit der kubanischen Regierung gemeinsam über Meinungsverschiedenheiten zu sprechen.

 

morua

 

Der Vorsitzende der sozialistischen Gruppe „Arco Progresista “, Manuel Cuesta Morúa brachte seine Ängste zum Ausdruck, dass unter Raúl Castro eine stärkere Verfolgung Andersdenkenden stattfinden könnte. „…Leider erwarte ich von Raúl Castro nichts Positives für die Opposition“ – versicherte der Sozialist Morúa - . Raúl wird es schwerer haben als Fidel,  denn ihm fehlt das Charisma seines Bruders. Deshalb ist er auf eine Politik der Stärke angewiesen“.

 

 

 

Tatsächlich hat die Verfolgung der friedlichen Opposition seit der Bekanntgabe der Erkrankung Castros zugenommen.

Jedoch stimmen die beiden sozialdemokratischen Wortführer, Vladimiro Roca und Cuesta Murúa überein, dass das Angebot der Regierung in Havanna an Washington eine positive Geste darstellt. In diesem Zusammenhang vertrat Morúa die Auffassung, die Regierung der USA sollte dieses Angebot nicht ablehnen. Nach seiner Auffassung wird das Ende des „kalten Krieges“ zwischen den USA und Kuba eine entscheidende Bedeutung für den Beginn eines Nationaldialogs auf der Insel haben.

Die erste Reaktion der amerikanischen Regierung auf das kubanische Angebot war abweisend. Das amerikanische Außenministerium erklärte, das der Dialog zwischen den Kubanern stattfinden sollte, um eine demokratische Zukunft aufzubauen.

 

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Der Dissident, Oscar Espinosa Chepe, sprach sich für einen Dialog „aber unter Einbeziehung der Frage der bedingungslose  Freilassung aller politischer Gefangenen” aus.

 

 

 

ENDE 

 

 
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Die Kubanisch-Amerikanische Nationale Stiftung ist eine Organisation einer Gruppe Exilkubaner, die sich für die Demokratie und die Wende in Kuba einsezt. Unter den Vorsitz von Jorge Mas Santos steuerte die CANF einen neuen realistischen Kurs zur tatkräftigen Unterstützung des Reformprozeß in Kuba.

 

penclub

 Das Writers-in-Prison-Committee wurde 1960 gegründet, als Reaktion auf die bedrohlich wachsende Zahl der Länder, die versuchen, Schriftsteller durch Repressionen mundtot zu machen. Auch verfolgter Verleger, Redakteure und Journalisten nimmt sich das Committee inzwischen an.

 

 

icftu

Der Internationale Bund Freier Gewerkschaften wurde im Jahre 1949 gegründet. Mitglieder sind 241 Gewerkschaften aus 156 Ländern. Die ICFTU hat mehrmals auf die Lage in Kuba aufmerksam gemacht.  

 

payolibre_logo_50 Pablito oder "Payo" ist die beste Adresse im Internet um über die politischen Gefangenen in Kuba zu erfahren.

cuba_libre_digital Wer Spanisch kann und sich für Kuba und Lateinamerika interessiert, sollte dieses Portal besuchen. Der Chefredakteur, Jorge Fonseca, ist ein erfahrener kubanischer Journalist. Nachrichten über Kuba aus aller Welt, aber vorallem aus der Insel!.

 

 

flamurEin Frauenprojekt mit ökologischen und sozialen Hintergrund. FLAMUR Projekt "Con la Misma Moneda": In Kuba soll es nur ein einziges Zahlungsmittel geben. Gleiche Chancen=Gleiche Währung. Leider alles nur in Spanisch!

 

cubasindical-org Eine Übersicht über die Lage der unabhängigen Gewerkschaften in Kuba sowie die arbeitsrechtliche Situation der kubanischen Arbeiter. Sprache: Spanisch u. English 

 

CubaNuestraDigital  Die Webseite für versierte Leser, die nicht nur informiert werden wollen, sondern auch die Hintergründe über die Ereignisse in Kuba wissen wollen. Die Chefredaktion behauptet von sich, sie seien "die rebellischen Kinder der kubanischen Revolution". Sprachen: Spanisch, Englisch und Schwedisch.

 

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Die "Versammlung zur Förderung der Zivilgesellschaft" gehört zu den aktivsten Gruppen der kubanischen Opposition. Ihr Wortführer ist Martha Beatríz Roque

 

 

logo_cuba-archive Ein Kompendium der Verbrechen, die in Kuba begangen wurden. Die Projektleiterin, María Werlau, schreibt für den "Sun" und den "Miami Herald". In englischer Sprache. 

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Das Portal der gleichnamige Initiative der sozialistischen Gruppe im Europäischen Parlament zur Unterstützung  der linksgerichteten Kräfte sowohl innerhalb als auch außerhalb Kubas. Vordergrundig werden Informationen über Arco Progresista veröffentlicht. 

 

 

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Damas Das Internetportal der "Damen in Weiß". Einer der wichtigsten Bewegungen der Zivilgesellschaft

 

 

 

 

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Boris Luis Santa Coloma
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