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Freitag, 30. Juli 2010
 

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  Beitrag von Peter Schumann im Deutschland Radio,

"Schwarzer Frühling in Havana

gesendet im März 2007

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Karikatur

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Politische Häftlinge in Kuba
Ermutigende Signale – Europa macht Schritte in der korrekten Richtung Drucken E-Mail
Mittwoch, 22. November 2006

Von Boris Luis Santa Coloma

 

retrato-de-boris

Die Entscheidung des europäischen Parlamentes, eine Delegation nach Kuba zu schicken, um den Sajarov Preis an die „Damen In Weiß “ zu überreichen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Die Insel befindet sich in einem historischen Wendepunkt. Die Demokraten und die fortschrittlichen Kräfte auf Kuba brauchen mehr denn je die moralische Unterstützung der Internationalen Gemeinschaft.

Das schlimmste was unter den gegenwärtigen Bedingungen geschehen könnte, wäre die Insel ihrem Schicksal zu überlassen. In Anbetracht des bevorstehenden Reformprozess auf Kuba wäre die Passivität eine unadäquate Antwort. Die Achtung der Souveränität und die Hindernisse des totalitären Regimes zu jeder direkten Unterstützung an die kubanischen Demokraten, haben ihre Gültigkeit als Argumente verloren. Passivität ist nicht zeitgemäß im Falle Kubas. Eine neue Einstellung muss her. Die Europäer können sehr viel für die Demokratisierung Kubas machen und es ist notwendig, dass sie darüber nachdenken.

Die demokratischen Kräfte Kubas haben die internationale Solidarität ersucht. Oswaldo Payá, Manuel Cuesta Morúa sowie andere Wortführer der friedlichen Opposition haben sich an die Weltöffentlichkeit gewandt, um die wachsende Verfolgung und Druckmaßnahmen des kubanischen Regimes gegen die fortschrittlichen Kräfte auf der Insel zu verurteilen.  

Ihren Appell ist nicht in tauben Ohren gestoßen. Aus Europa fängt man an, intermittierende Zeichen an die kubanischen Demokraten zukommen zu lassen, um sie bewusst zu machen, dass man auch in Europa von der historischen Tragweite des gegenwärtigen Augenblicks auf Kuba langsam Bewusst wird. In diesem Sinne ist es die Gründung des Vereins "Cuba-Europa en Progreso“ (Kuba-Europa für den Fortschritt - www.cuba-europa.org) zu erwähnen. Ziel dieser Initiative ist die Schaffung einer Plattform, um die kubanischen Oppositioneller sozialistischer Prägung zu unterstützen. Andere politische Kräfte Europas könnten dieses Beispiel folgen und ähnliche Solidaritätsorganisationen mit ihren Glaubensgenossen auf Kuba gründen.

Unter den wertvollen Initiativen ist auch die „Peña“ der deutschen Botschaft in Havanna zu erwähnen. Die deutsche diplomatische Vertretung veranstaltet ein wöchentliches Diskussionsforum für Oppositionelle und reformwillige Kräfte um den gegenseitigen Gedankenaustausch zu fördern. Eine wichtige Übungsstunde für die revolutionären Kräfte auf Kuba nach fast einem halben Jahrhundert Intoleranz gegenüber anderen Ideen. Der Beginn der Reformen rückt immer näher und man möchte darauf vorbereitet sein.

Die Information an die Medien über die Situation in Kuba ist auch ein weiteres Mittel einen Beitrag zur kubanischen Wende zu leisten. In dieser Hinsicht ist die jahrelange Kuba-Tätigkeit der Konrad Adenauer Stiftung hervorzuheben. Die KAS hat während der letzten Jahre durch zahlreiche Gespräche und Konferenzen auf die Situation in Kuba und auf die Notwendigkeit den friedlichen Oppositionellen auf der Insel zu unterstützen, aufmerksam gemacht.

 Andere deutsche und europäische Institutionen haben ebenfalls lobenswerte Initiativen entwickelt. Die Liste ist lang. Die Sache Kubas erweckt Sympathien unter den Europäern, in besonders jenen von Europa vom Osten, der den Totalitarismus in Fleisch und Blut erlitten

Es ist wichtig, dass die Gesellschaft und die Öffentlichkeit in Deutschland Gesellschaft bewusst von der tragweite der neuen Situation auf Kuba wird. Die Insel befinde sich an einem Scheideweg. Das erfordert eine Revision des bis jetzt verfolgten Kurss bezüglich Kubas. Parteilichen Egoismus wäre auf dieser Stelle falsch. Für die Deutschen und die Europäern die Priorität sollte liegen in der Suche nach Formeln um effektiv den Demokratisierungsprozess Kubas zu unterstützen und den kubanischen Demokraten zu helfen. Phantasie und Einfall sind dabei gefragt um gefahrene Wege zu vermeiden. Die Entwicklung der Ereignisse erfordert ein schnelles Handeln.

ENDE

 
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fundacion


Die Kubanisch-Amerikanische Nationale Stiftung ist eine Organisation einer Gruppe Exilkubaner, die sich für die Demokratie und die Wende in Kuba einsezt. Unter den Vorsitz von Jorge Mas Santos steuerte die CANF einen neuen realistischen Kurs zur tatkräftigen Unterstützung des Reformprozeß in Kuba.

 

penclub

 Das Writers-in-Prison-Committee wurde 1960 gegründet, als Reaktion auf die bedrohlich wachsende Zahl der Länder, die versuchen, Schriftsteller durch Repressionen mundtot zu machen. Auch verfolgter Verleger, Redakteure und Journalisten nimmt sich das Committee inzwischen an.

 

 

icftu

Der Internationale Bund Freier Gewerkschaften wurde im Jahre 1949 gegründet. Mitglieder sind 241 Gewerkschaften aus 156 Ländern. Die ICFTU hat mehrmals auf die Lage in Kuba aufmerksam gemacht.  

 

payolibre_logo_50 Pablito oder "Payo" ist die beste Adresse im Internet um über die politischen Gefangenen in Kuba zu erfahren.

cuba_libre_digital Wer Spanisch kann und sich für Kuba und Lateinamerika interessiert, sollte dieses Portal besuchen. Der Chefredakteur, Jorge Fonseca, ist ein erfahrener kubanischer Journalist. Nachrichten über Kuba aus aller Welt, aber vorallem aus der Insel!.

 

 

flamurEin Frauenprojekt mit ökologischen und sozialen Hintergrund. FLAMUR Projekt "Con la Misma Moneda": In Kuba soll es nur ein einziges Zahlungsmittel geben. Gleiche Chancen=Gleiche Währung. Leider alles nur in Spanisch!

 

cubasindical-org Eine Übersicht über die Lage der unabhängigen Gewerkschaften in Kuba sowie die arbeitsrechtliche Situation der kubanischen Arbeiter. Sprache: Spanisch u. English 

 

CubaNuestraDigital  Die Webseite für versierte Leser, die nicht nur informiert werden wollen, sondern auch die Hintergründe über die Ereignisse in Kuba wissen wollen. Die Chefredaktion behauptet von sich, sie seien "die rebellischen Kinder der kubanischen Revolution". Sprachen: Spanisch, Englisch und Schwedisch.

 

martha_asamblealogo1

Die "Versammlung zur Förderung der Zivilgesellschaft" gehört zu den aktivsten Gruppen der kubanischen Opposition. Ihr Wortführer ist Martha Beatríz Roque

 

 

logo_cuba-archive Ein Kompendium der Verbrechen, die in Kuba begangen wurden. Die Projektleiterin, María Werlau, schreibt für den "Sun" und den "Miami Herald". In englischer Sprache. 

cuba-europa_en_futuro

Das Portal der gleichnamige Initiative der sozialistischen Gruppe im Europäischen Parlament zur Unterstützung  der linksgerichteten Kräfte sowohl innerhalb als auch außerhalb Kubas. Vordergrundig werden Informationen über Arco Progresista veröffentlicht. 

 

 

mt_ignore

 

Das Portal der Initiativen "Varela " und "Todos Cubanos " der "Movimiento Cristiano Liberación"

 

 

Damas Das Internetportal der "Damen in Weiß". Einer der wichtigsten Bewegungen der Zivilgesellschaft

 

 

 

 

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Boris Luis Santa Coloma
Redakteur 

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