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Freitag, 12. März 2010
 

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(Mini-MP3-Player v2 ©Ute Jacobi)

  Beitrag von Peter Schumann im Deutschland Radio,

"Schwarzer Frühling in Havana

gesendet im März 2007

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Karikatur

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Politische Häftlinge in Kuba
Hungerstreik politischer Gefangenen beendet Drucken E-Mail
Mittwoch, 24. September 2008

Dank des internationalen Drucks und ihrem Hungerstreik hat sich eine Gruppe politischer Gefangener gegenüber der Gefängnisleitung durchgesetzt. Die Tochter des politischen Gefangenen Adolfo Fernández Sainz bedankte sich beim Kuba Magazin sowie ihren deutschen Lesern für ihre solidarische Haltung gegenüber der kubanischen Menschenrechtler in den Kerkern.

 

„Am 23. September hat die Leitung des Gefängnisses Canaleta (Provinz Ciego de Avila) dem politischen Gefangenen Adolfo Fernández Sainz seine religiöse Literatur zurückgegeben. Es handelte sich um Bücher, die von seiner Frau hinterlegt wurden und von den Gefängniswärtern als „unerlaubte Literatur“ eingestuft und daher beschlagnahm wurden. Das war der Grund eines Hungerstreiks der politischen Gefangenen Fernando Saínz, Pedro Arguelles und Antonio Díaz Sánchez. Nach der Rückgabe der Bücher beendeten sie ihre Streikaktion “ – schrieb die Tochter des politischen Gefangenen, Adolfo Fernández Saínz an das Kuba Magazin.

Der Betroffene informierte seiner Frau, Julia Núñez, in einem Telefongespräch über alle Einzelheiten. Fernández Saínz ist ein unabhängiger Journalist. Nach dem Fall der Berliner Mauer verlor er seine Stelle beim kubanischen Ministerrat, weil er offen die Politik der Regierung Fidel Castros kritisierte. Als Reaktion begann Fernández über die wahren Verhältnisse auf Kuba zu schreiben. Im April 2003 wurde er zusammen mit weiteren 74 Oppositionellen zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Nach der offiziellen Begründung hatten sie die Sicherheit Kubas gefährdet.  

Im Namen ihrer Mutter sowie in ihrem Eigenen bedankte sich Joanna Fernandez bei allen Lesern des Kuba Magazin für ihre solidarischen Bekenntnisse zur Sache der kubanischen Menschenrechtler. Sie wandte sich auch an die Regierung Raúl Castros, damit die Gefangenen vom Frühjahr 2003 sowie alle anderen, die aus politischen Gründen eine Haftstrafe absitzen, bedingungslos freigelassen werden.

Die Sache der politischen Gefangenen darf nicht in Vergessenheit geraten. Sie bleibt die Messlatte, an der die Reformwilligkeit der kubanischen Regierung geprüft werden soll. In Kuba hat es eine Revolution gegeben, damit niemand wegen seiner Ideen im Gefängnis sitzen muss. Nichts rechtfertig die Inhaftierung eines friedlichen Menschen, nur weil er anders denkt als die offizielle Politik. Der Aufbau einer neuen Gesellschaft in Kuba kann nur in einem Klima des Respekts gegenüber Andersdenkenden geschehen. Eine gesunde Streitkultur und den Respekt gegenüber anderer Meinungen sind Dinge die die Kubaner mehr denn je brauchen.

Boris Luis Santa Coloma

 
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Die Kubanisch-Amerikanische Nationale Stiftung ist eine Organisation einer Gruppe Exilkubaner, die sich für die Demokratie und die Wende in Kuba einsezt. Unter den Vorsitz von Jorge Mas Santos steuerte die CANF einen neuen realistischen Kurs zur tatkräftigen Unterstützung des Reformprozeß in Kuba.

 

penclub

 Das Writers-in-Prison-Committee wurde 1960 gegründet, als Reaktion auf die bedrohlich wachsende Zahl der Länder, die versuchen, Schriftsteller durch Repressionen mundtot zu machen. Auch verfolgter Verleger, Redakteure und Journalisten nimmt sich das Committee inzwischen an.

 

 

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Der Internationale Bund Freier Gewerkschaften wurde im Jahre 1949 gegründet. Mitglieder sind 241 Gewerkschaften aus 156 Ländern. Die ICFTU hat mehrmals auf die Lage in Kuba aufmerksam gemacht.  

 

payolibre_logo_50 Pablito oder "Payo" ist die beste Adresse im Internet um über die politischen Gefangenen in Kuba zu erfahren.

cuba_libre_digital Wer Spanisch kann und sich für Kuba und Lateinamerika interessiert, sollte dieses Portal besuchen. Der Chefredakteur, Jorge Fonseca, ist ein erfahrener kubanischer Journalist. Nachrichten über Kuba aus aller Welt, aber vorallem aus der Insel!.

 

 

flamurEin Frauenprojekt mit ökologischen und sozialen Hintergrund. FLAMUR Projekt "Con la Misma Moneda": In Kuba soll es nur ein einziges Zahlungsmittel geben. Gleiche Chancen=Gleiche Währung. Leider alles nur in Spanisch!

 

cubasindical-org Eine Übersicht über die Lage der unabhängigen Gewerkschaften in Kuba sowie die arbeitsrechtliche Situation der kubanischen Arbeiter. Sprache: Spanisch u. English 

 

CubaNuestraDigital  Die Webseite für versierte Leser, die nicht nur informiert werden wollen, sondern auch die Hintergründe über die Ereignisse in Kuba wissen wollen. Die Chefredaktion behauptet von sich, sie seien "die rebellischen Kinder der kubanischen Revolution". Sprachen: Spanisch, Englisch und Schwedisch.

 

martha_asamblealogo1

Die "Versammlung zur Förderung der Zivilgesellschaft" gehört zu den aktivsten Gruppen der kubanischen Opposition. Ihr Wortführer ist Martha Beatríz Roque

 

 

logo_cuba-archive Ein Kompendium der Verbrechen, die in Kuba begangen wurden. Die Projektleiterin, María Werlau, schreibt für den "Sun" und den "Miami Herald". In englischer Sprache. 

cuba-europa_en_futuro

Das Portal der gleichnamige Initiative der sozialistischen Gruppe im Europäischen Parlament zur Unterstützung  der linksgerichteten Kräfte sowohl innerhalb als auch außerhalb Kubas. Vordergrundig werden Informationen über Arco Progresista veröffentlicht. 

 

 

mt_ignore

 

Das Portal der Initiativen "Varela " und "Todos Cubanos " der "Movimiento Cristiano Liberación"

 

 

Damas Das Internetportal der "Damen in Weiß". Einer der wichtigsten Bewegungen der Zivilgesellschaft

 

 

 

 

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Boris Luis Santa Coloma
Redakteur 

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